Googles Anteil am Internet-Traffic erreicht teils 25%
Die Anteile des Suchmaschinenkonzerns Google am Internet-Traffic sind in den letzten Jahren überraschend stark gestiegen. In Nordamerika werden bereits Werte von bis zu 25 Prozent gemessen.
Dass Google im Netz eine sehr große Rolle spielt, ist eigentlich bekannt. Die neuen Analysen, die das Monitoring-Unternehmen Deepfield nun durchführte, kommen allerdings zu Ergebnissen, mit denen auch Experten so nicht gerechnet haben, berichtete das US-Magazin 'Wired'.
Erst vor drei Jahren kam Google in Nordamerika gerade einmal auf einen Anteil von rund 6 Prozent am gesamten Traffic. Seitdem war bereits zu beobachten, dass der Konzern massiv in den Bau neuer Datenzentren investierte. Und dies war auch notwendig, wie die neuen Daten zeigen. "Es ist wirklich interessant, wie stark Google allein im letzten Jahr nicht nur bei Datenzentren, sondern im gesamten nordamerikanischen Internet zulegte", sagte Deepfield-Gründer Craig Labovitz.
Bei der Untersuchung durch das Unternehmen zeigte sich, dass 62 Prozent aller Smartphones, Notebooks, Video-Streaming-Systeme und anderer vernetzter Geräte sich mindestens einmal am Tag mit Google in Verbindung setzen. Der größte Anteil des Traffics kommt dabei erwartungsgemäß von YouTube, aber auch die Suchmaschine, Analytics, die verschiedenen Web-Anwendungen und die Werbung tragen ihre Anteile bei.
Für seine Analysen konnte Deepfield bei einer ganzen Reihe von Internet-Providern in Nordamerika die Datenströme anschauen und die Herkunft der durchgeleiteten Pakete messen. Es waren dabei aber nicht nur die Datenzentren an sich, die hohe Traffic-Anteile beitrugen. Zusätzlich hat Google in den letzten Jahren seine Global Cache-Server stark ausgebaut. Dabei handelt es sich um Systeme, die direkt bei Providern stehen und deren Kunden direkt mit zwischengespeicherten Daten beliefern.
Eine YouTube-Video, das sehr populär ist, oder aber auch eine neue, erfolgversprechende Android-App im Play Store, werden beispielsweise auf diesen Rechnern vorgehalten. Die müssen damit nicht mehr bei jedem Abruf durch den Internet-Backbone geleitet werden, sondern stehen direkt im jeweiligen Netzwerk zur Verfügung.
Erst vor drei Jahren kam Google in Nordamerika gerade einmal auf einen Anteil von rund 6 Prozent am gesamten Traffic. Seitdem war bereits zu beobachten, dass der Konzern massiv in den Bau neuer Datenzentren investierte. Und dies war auch notwendig, wie die neuen Daten zeigen. "Es ist wirklich interessant, wie stark Google allein im letzten Jahr nicht nur bei Datenzentren, sondern im gesamten nordamerikanischen Internet zulegte", sagte Deepfield-Gründer Craig Labovitz.
Bei der Untersuchung durch das Unternehmen zeigte sich, dass 62 Prozent aller Smartphones, Notebooks, Video-Streaming-Systeme und anderer vernetzter Geräte sich mindestens einmal am Tag mit Google in Verbindung setzen. Der größte Anteil des Traffics kommt dabei erwartungsgemäß von YouTube, aber auch die Suchmaschine, Analytics, die verschiedenen Web-Anwendungen und die Werbung tragen ihre Anteile bei.
Für seine Analysen konnte Deepfield bei einer ganzen Reihe von Internet-Providern in Nordamerika die Datenströme anschauen und die Herkunft der durchgeleiteten Pakete messen. Es waren dabei aber nicht nur die Datenzentren an sich, die hohe Traffic-Anteile beitrugen. Zusätzlich hat Google in den letzten Jahren seine Global Cache-Server stark ausgebaut. Dabei handelt es sich um Systeme, die direkt bei Providern stehen und deren Kunden direkt mit zwischengespeicherten Daten beliefern.
Eine YouTube-Video, das sehr populär ist, oder aber auch eine neue, erfolgversprechende Android-App im Play Store, werden beispielsweise auf diesen Rechnern vorgehalten. Die müssen damit nicht mehr bei jedem Abruf durch den Internet-Backbone geleitet werden, sondern stehen direkt im jeweiligen Netzwerk zur Verfügung.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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