Postillon bei Grimme-Awards doppelt erfolgreich
Das renommierte Grimme-Institut hat seine Online Awards vergeben. Gleich zweifach erfolgreich war dabei der satirische Newsblog Postillon, der sowohl den Publikumspreis als auch eine Auszeichnung im Bereich Information einfuhr.
"Kommentieren, entlarven, deutlich machen, indem er Ereignisse auf die Spitze treibt; so spießt der alleinige Autor Stefan Sichermann auf, was hinter der Nachricht in den Informationen steckt", begründete die Jury die Auszeichnung für Postillon. Die überaus amüsante Webseite ist seit 2008 online.
In der Kategorie Information konnte sich weiter Politnetz, eine Plattform aus der Schweiz, über den begehrten Grimme-Preis freuen. "Während Bürgerbeteiligung in der Schweiz bereits seit langem Tradition ist, gewinnt sie auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung", hieß es zur Begründung.
Im Bereich Wissen und Bildung benannte das Grimme-Institut drei Preisträger; Plan B, ein Blog der Deutschen Welle, Alma, ein multimediales Angebot zur Situation in Guatemala von Arte, sowie Soziopod, eine Podcastserie zu aktuellen Fragen.
Aber auch mit Unterhaltung ließen sich Awards gewinnen. Dies gelang dem Liveticker des Fußballmagazins 11Freunde, der sich mit der wichtigsten Nebensache der Welt stets augenzwinkernd auseinandersetzt. Im Bereich Kultur wurde die Museumsplattform NRW mit einem Preis bedacht, da sie "Kunstwerke der Moderne und der Gegenwart erstmals museumsübergreifend an einem zentralen digitalen Ort" sammle.
Über eine mögliche Premiere bei den Grimme Online Awards war bereits im Vorfeld spekuliert worden - und tatsächlich wurde erstmals ein sogenannter Hashtag ausgezeichnet, nämlich #aufschrei. Unter dem Stichwort kam es in sozialen Netzwerken wie Twitter zu ausgiebigen Diskussionen über Alltagssexismus. Das Grimme-Institut vergibt seine Online Awards seit 2001 jährlich.
In der Kategorie Information konnte sich weiter Politnetz, eine Plattform aus der Schweiz, über den begehrten Grimme-Preis freuen. "Während Bürgerbeteiligung in der Schweiz bereits seit langem Tradition ist, gewinnt sie auch in Deutschland zunehmend an Bedeutung", hieß es zur Begründung.
Im Bereich Wissen und Bildung benannte das Grimme-Institut drei Preisträger; Plan B, ein Blog der Deutschen Welle, Alma, ein multimediales Angebot zur Situation in Guatemala von Arte, sowie Soziopod, eine Podcastserie zu aktuellen Fragen.
Aber auch mit Unterhaltung ließen sich Awards gewinnen. Dies gelang dem Liveticker des Fußballmagazins 11Freunde, der sich mit der wichtigsten Nebensache der Welt stets augenzwinkernd auseinandersetzt. Im Bereich Kultur wurde die Museumsplattform NRW mit einem Preis bedacht, da sie "Kunstwerke der Moderne und der Gegenwart erstmals museumsübergreifend an einem zentralen digitalen Ort" sammle.
Über eine mögliche Premiere bei den Grimme Online Awards war bereits im Vorfeld spekuliert worden - und tatsächlich wurde erstmals ein sogenannter Hashtag ausgezeichnet, nämlich #aufschrei. Unter dem Stichwort kam es in sozialen Netzwerken wie Twitter zu ausgiebigen Diskussionen über Alltagssexismus. Das Grimme-Institut vergibt seine Online Awards seit 2001 jährlich.
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