Firefox OS: Mozilla wird keine Smartphones anbieten
Das Interesse am Web-basierten mobilen Betriebssystem Firefox OS ist zweifellos da, die Entwickler des OS werden aber nicht den Google-Weg gehen und eigene Smartphones verkaufen. Das sagte der Asien-Chef von Mozilla.
In einem Interview mit der taiwanesischen Brancheseite DigiTimes sagte Li Gong, Senior Vice President des Mobilgeschäfts und Asien-Chef von Mozilla, dass man nicht den gleichen Weg wie Google gehen werde. Kooperationen mit ODMs (Original Design Manufacturer) werde es demnach nicht geben, unter der eigenen Marke wird man also keine Smartphones auf den Markt werfen.
Mozilla selbst werde auch in Zukunft das Betriebssystem und den dazugehörigen App-Store anbieten bzw. betreiben, die Geräte sollen dagegen ausschließlich von Partnern aus dem Hardware-Business kommen. Li Gong nannte die chinesischen Hersteller ZTE, TCL und Huawei sowie LG und Sony.
Siehe auch: Foxconn stellt tausende Entwickler für Firefox OS ein
Als Grund für die Absage nannte der Mozilla-Manager den Umstand, dass man den eigenen Partnern keine Konkurrenz schaffen will. Vollständig ausgeschlossen ist es allerdings nicht, dass Mozilla doch einmal Smartphones unter dem eigenen Namen herstellen lässt. Aber: Derartige Smartphones wird es höchstens als stark limitierte Referenzgeräte geben, in Massenproduktion werden sie dagegen definitiv nicht gehen.
Zur Sprache kamen auch die Kooperationen mit den Herstellern, eine Frage war dabei, ob und warum einige OEMs inzwischen eine größere Bereitschaft hätten, auf Android-Alternativen wie Firefox OS zu setzen. Das erklärt sich Li Gong mit der Google-Übernahme der Mobilsparte von Motorola. Seiner Ansicht nach gebe es dadurch einiges an Unsicherheit unter den Herstellern, da Google den Unternehmen in Sachen Android strikte Vorgaben mache.
Siehe auch: Mozilla stellt Firefox OS Simulator 3.0 online
Mozilla selbst werde auch in Zukunft das Betriebssystem und den dazugehörigen App-Store anbieten bzw. betreiben, die Geräte sollen dagegen ausschließlich von Partnern aus dem Hardware-Business kommen. Li Gong nannte die chinesischen Hersteller ZTE, TCL und Huawei sowie LG und Sony.
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Als Grund für die Absage nannte der Mozilla-Manager den Umstand, dass man den eigenen Partnern keine Konkurrenz schaffen will. Vollständig ausgeschlossen ist es allerdings nicht, dass Mozilla doch einmal Smartphones unter dem eigenen Namen herstellen lässt. Aber: Derartige Smartphones wird es höchstens als stark limitierte Referenzgeräte geben, in Massenproduktion werden sie dagegen definitiv nicht gehen.
Zur Sprache kamen auch die Kooperationen mit den Herstellern, eine Frage war dabei, ob und warum einige OEMs inzwischen eine größere Bereitschaft hätten, auf Android-Alternativen wie Firefox OS zu setzen. Das erklärt sich Li Gong mit der Google-Übernahme der Mobilsparte von Motorola. Seiner Ansicht nach gebe es dadurch einiges an Unsicherheit unter den Herstellern, da Google den Unternehmen in Sachen Android strikte Vorgaben mache.
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