Nvidia bietet Drittherstellern Kepler-Grafiktechnik an
Der Grafikspezialist Nvidia hat bekanntgegeben, dass man Drittherstellern künftig die Möglichkeit zur Lizenzierung seiner Technologien für Grafikprozessoren bietet. Damit können Chiphersteller nun Nvidias GeForce-Grafikkerne mit ihren eigenen Prozessoren kombinieren.
Anlässlich des Reuters Global Technology Summit in Sand Francisco erklärte Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang, dass man sich mit dem Lizenz-Angebot auf die veränderte Marktlage einstellt und neue Bereiche bedienen will, die man bisher mit dem Vertrieb eigener Prozessoren nicht erreichen konnte.
Nvidia hat laut Huang vor allem den Markt für sogenannte Application Processors im Visier, also Plattformen für Smartphones, Tablets und andere mobile Geräte. Künftig könnten Firmen wie Samsung und Apple also Nvidia-Grafikteile in ihren selbst entwickelten ARM-Prozessoren integrieren, nachdem sie bisher auf andere Anbieter wie ARM oder Imagination Technology und dessen PowerVR-Grafikeinheiten gesetzt haben.
Nvidia bietet mit der Tegra-Serie zwar selbst Plattformen für Smartphones und Tablets an, bei denen ARM-Rechenkerne mit einer GeForce-Grafik kombiniert werden, doch durch die Lizenzierung der Technologie an andere Hersteller verbreitert sich das Potenzial für mögliche Abnehmer deutlich. Man kann nun nicht mehr nur Geräteanbieter, sondern auch Chiphersteller ansprechen.
Huang zufolge wird man bald auch die Möglichkeit zur Lizenzierung der im Zuge der Übernahme von Inotera erworbenen LTE-Modemtechnologien bieten. Schon früher hat Nvidia seine Grafiktechnik an Dritte lizenziert. Eines der bekanntesten Beispiele ist die Sony PlayStation 3. Intel hat außerdem im Jahr 2011 ein weitreichendes Cross-Licensing-Abkommen mit Nvidia geschlossen.
Nvidia hat laut Huang vor allem den Markt für sogenannte Application Processors im Visier, also Plattformen für Smartphones, Tablets und andere mobile Geräte. Künftig könnten Firmen wie Samsung und Apple also Nvidia-Grafikteile in ihren selbst entwickelten ARM-Prozessoren integrieren, nachdem sie bisher auf andere Anbieter wie ARM oder Imagination Technology und dessen PowerVR-Grafikeinheiten gesetzt haben.
Nvidia bietet mit der Tegra-Serie zwar selbst Plattformen für Smartphones und Tablets an, bei denen ARM-Rechenkerne mit einer GeForce-Grafik kombiniert werden, doch durch die Lizenzierung der Technologie an andere Hersteller verbreitert sich das Potenzial für mögliche Abnehmer deutlich. Man kann nun nicht mehr nur Geräteanbieter, sondern auch Chiphersteller ansprechen.
Huang zufolge wird man bald auch die Möglichkeit zur Lizenzierung der im Zuge der Übernahme von Inotera erworbenen LTE-Modemtechnologien bieten. Schon früher hat Nvidia seine Grafiktechnik an Dritte lizenziert. Eines der bekanntesten Beispiele ist die Sony PlayStation 3. Intel hat außerdem im Jahr 2011 ein weitreichendes Cross-Licensing-Abkommen mit Nvidia geschlossen.
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