BlackBerry-Chef: Tablets sind in 5 Jahren gestorben
Geht es nach dem Chef des Smartphoneherstellers BlackBerry, wird es in fünf Jahren keinen Bedarf mehr für Tablet-Computer geben. Angesichts dieser Äußerungen ist fraglich, ob sein Unternehmen noch einmal in den Vertrieb von Tablets einsteigen will, nachdem man Ende letzten Jahres mit dem hauseigenen PlayBook gescheitert war.
"In fünf Jahren wird es wohl keinen Grund mehr geben, ein Tablet zu besitzen", sagte BlackBerry-CEO Thorsten Heins gegenüber Bloomberg. Wahrscheinlich würden die Anwender noch am Arbeitsplatz einen großen Rechner benötigen, doch Tablets werden seiner Meinung nach wieder aus der Mode kommen. Tablets seien zudem kein gutes Geschäftsmodell.
Damit sein Unternehmen wieder ein Tablet anbietet, müsse man ein Alleinstellungsmerkmal finden, um sich im hart umkämpften Wettbewerb von der Konkurrenz abzuheben, so Heins. Stattdessen will er für BlackBerry voll auf Smartphones setzen und das Unternehmen zum Marktführer machen. "In fünf Jahren sehe ich BlackBerry als absolut führenden Anbieter im Mobile Computing", sagte er. Man wolle dazu möglichst viel Marktanteil erobern, aber nicht durch das Nachahmen von Funktionen anderer Anbieter.
Was die Aussichten für das gerade in den Markt gestartete BlackBerry Q10 Smartphone mit physischer Tastatur angeht, gab sich Heins äußerst hoffnungsvoll. Da man mit dem Gerät die mehr als 70 Millionen vorhandenen BlackBerry-User ansprechen könne, gehe er davon aus, dass das Q10 zig Millionen Mal verkauft werden kann. In Großbritannien zeichne sich zum Beispiel bereits eine sehr hohe Nachfrage ab.
BlackBerry hat in den letzten Jahren massiv Marktanteile eingebüßt, vor allem weil andere Smartphone-Anbieter wie Apple und Samsung sich als Marktführer etabliert haben. Mit dem bereits länger erhältlichen Full-Touch-Smartphone BlackBerry Z10 und dem neuen Q10 will man nun Kunden zurückgewinnen.
BlackBerry hatte mit dem PlayBook im letzten Jahr ein eigenes 7-Zoll-Tablet auf den Markt gebracht, das jedoch zunächst ohne die von dem Unternehmen betriebenen E-Mail-Dienste für Business-Kunden auskommen musste. Weil sich das Tablet nur schlecht verkaufte, entschied man sich zu drastischen Preissenkungen und nahm Verluste in Kauf. Inzwischen ist das PlayBook selbst in der Version mit 64 GB integriertem Flash-Speicher bereits zu Preisen von nur noch knapp 160 Euro zu haben.
Damit sein Unternehmen wieder ein Tablet anbietet, müsse man ein Alleinstellungsmerkmal finden, um sich im hart umkämpften Wettbewerb von der Konkurrenz abzuheben, so Heins. Stattdessen will er für BlackBerry voll auf Smartphones setzen und das Unternehmen zum Marktführer machen. "In fünf Jahren sehe ich BlackBerry als absolut führenden Anbieter im Mobile Computing", sagte er. Man wolle dazu möglichst viel Marktanteil erobern, aber nicht durch das Nachahmen von Funktionen anderer Anbieter.
Was die Aussichten für das gerade in den Markt gestartete BlackBerry Q10 Smartphone mit physischer Tastatur angeht, gab sich Heins äußerst hoffnungsvoll. Da man mit dem Gerät die mehr als 70 Millionen vorhandenen BlackBerry-User ansprechen könne, gehe er davon aus, dass das Q10 zig Millionen Mal verkauft werden kann. In Großbritannien zeichne sich zum Beispiel bereits eine sehr hohe Nachfrage ab.
BlackBerry hat in den letzten Jahren massiv Marktanteile eingebüßt, vor allem weil andere Smartphone-Anbieter wie Apple und Samsung sich als Marktführer etabliert haben. Mit dem bereits länger erhältlichen Full-Touch-Smartphone BlackBerry Z10 und dem neuen Q10 will man nun Kunden zurückgewinnen.
BlackBerry hatte mit dem PlayBook im letzten Jahr ein eigenes 7-Zoll-Tablet auf den Markt gebracht, das jedoch zunächst ohne die von dem Unternehmen betriebenen E-Mail-Dienste für Business-Kunden auskommen musste. Weil sich das Tablet nur schlecht verkaufte, entschied man sich zu drastischen Preissenkungen und nahm Verluste in Kauf. Inzwischen ist das PlayBook selbst in der Version mit 64 GB integriertem Flash-Speicher bereits zu Preisen von nur noch knapp 160 Euro zu haben.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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