EU: Breitband-Ausbau soll bald viel billiger werden
Die EU-Kommission will mit neuen Rechtsvorschriften den Breitband-Ausbau billiger machen und damit in der kommenden Zeit beschleunigen. Dazu sollen mehrere Maßnahmen beitragen.
Immerhin bis zu 80 Prozent der Kosten entfallen beim Netzausbau auf Bautätigkeiten wie beispielsweise Straßenbauarbeiten zur Verlegung von Glasfaserleitungen. Mit dem heute vorgelegten Vorschlag können Unternehmen hier nach Schätzungen der EU-Kommission 40 Milliarden bis 60 Milliarden Euro einsparen.
So soll sichergestellt werden, dass neue und renovierte Gebäude über eine hochgeschwindigkeitsfähige Breitbandinfrastruktur verfügen und diese nicht nachträglich installiert werden muss - was in der Regel teurer ist. Weiterhin wolle man den Zugang zu Infrastrukturen, wie Leitungsrohren, Leerrohren, Einstiegsschächten, Verteilerkästen, Pfählen, Masten, Antennenanlagen, Türmen und anderen Trägerstrukturen vereinfachen, um andere, teurere Verlege-Wege für Leitungen wo es geht unnötig zu machen.
Der bisher unzureichenden Koordinierung von Bauarbeiten soll außerdem ein Ende gesetzt werden, indem alle Netzbetreiber die Möglichkeit erhalten, Vereinbarungen mit anderen Infrastrukturbetreibern auszuhandeln. Die komplexen und zeitaufwendigen Genehmigungsverfahren, insbesondere für die Nutzung von Masten und Antennen, werden, so die EU-Kommission, durch standardmäßige Bearbeitungsfristen von sechs Monaten und die Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle vereinfacht.
"Jeder sollte einen schnellen Breitbandanschluss bekommen können. Ich will die bürokratischen Hürden beseitigen, die dies derzeit verhindern. Die Europäische Kommission setzt sich dafür ein, dass solche Breitbandanschlüsse schneller und zu geringeren Kosten verfügbar werden", kommentierte die zuständige EU-Kommissarin Neelie Kroes das Vorhaben. Nach einer Zustimmung durch das Europäische Parlament und den Rat wären die neuen Vorschriften in der gesamten EU unmittelbar anwendbar.
So soll sichergestellt werden, dass neue und renovierte Gebäude über eine hochgeschwindigkeitsfähige Breitbandinfrastruktur verfügen und diese nicht nachträglich installiert werden muss - was in der Regel teurer ist. Weiterhin wolle man den Zugang zu Infrastrukturen, wie Leitungsrohren, Leerrohren, Einstiegsschächten, Verteilerkästen, Pfählen, Masten, Antennenanlagen, Türmen und anderen Trägerstrukturen vereinfachen, um andere, teurere Verlege-Wege für Leitungen wo es geht unnötig zu machen.
Der bisher unzureichenden Koordinierung von Bauarbeiten soll außerdem ein Ende gesetzt werden, indem alle Netzbetreiber die Möglichkeit erhalten, Vereinbarungen mit anderen Infrastrukturbetreibern auszuhandeln. Die komplexen und zeitaufwendigen Genehmigungsverfahren, insbesondere für die Nutzung von Masten und Antennen, werden, so die EU-Kommission, durch standardmäßige Bearbeitungsfristen von sechs Monaten und die Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle vereinfacht.
"Jeder sollte einen schnellen Breitbandanschluss bekommen können. Ich will die bürokratischen Hürden beseitigen, die dies derzeit verhindern. Die Europäische Kommission setzt sich dafür ein, dass solche Breitbandanschlüsse schneller und zu geringeren Kosten verfügbar werden", kommentierte die zuständige EU-Kommissarin Neelie Kroes das Vorhaben. Nach einer Zustimmung durch das Europäische Parlament und den Rat wären die neuen Vorschriften in der gesamten EU unmittelbar anwendbar.
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