Apple: Android-User zu alten Versionen gezwungen
Im Vorfeld der Veröffentlichung des neuen Samsung-Smartphones Galaxy S4 hat der Marketing-Chef von Apple, Phil Schiller, scharf gegen Googles Betriebssystem Android geschossen.
Die übergroße Mehrheit der Android-Nutzer seien dazu verdammt, eine veraltete Version des Systems einzusetzen, erklärte der Manager. "Nur 16 Prozent der Android-User arbeiten mit einer Fassung, die bis zu einem Jahr alt ist. Über 50 Prozent sind immer noch bei einer Software, die zwei Jahre alt ist", so Schiller unter Berufung auf Googles eigene Daten.
Selbst Samsung neuestes Gerät, dass nun auf den Markt kommt, sei ab Werk mit einem ein Jahr alten Betriebssystem ausgestattet und benötigt gleich zu Beginn erst einmal ein Update, führte der Apple-Manager in einem Interview mit der Nachrichtenagentur 'Reuters' aus.
Außerdem sei die Fragmentierung beziehungsweise die vielen verschiedenen Android-Versionen, die sich auf den Geräten der Anwender befinden, ein Problem. Die bisherigen Nachrichten hinsichtlich der Ausstattung des Galaxy S4 passe in dieses Bild. "Die Kunden müssen erst einmal darauf warten, dass ihnen ein Update bereitgestellt wird", führte Schiller aus.
Apples Konzept sieht hingegen vor, dass die neuesten Versionen des Betriebssystems zentral an alle Nutzer ausgeliefert werden. Dadurch befinden sich die meisten Anwender in der Regel schnell auf einem aktuellen Stand. Das bringt vor allem dann Pluspunkte, wenn es darum geht, Sicherheits-Probleme zügig zu beheben.
Aktuell sind Apple und Samsung die heftigsten Konkurrenten um die Spitzenposition bei Smartphones. Gerade konnte sich Apple mit dem neuen iPhone 5 wieder an die vorderste Position schieben - zumindest was einzelne Modelle angeht. Es ist jedoch abzusehen, dass Samsung mit seinem neuesten Galaxy-Modell wieder für einen Platzwechsel sorgen wird. Dafür soll auch eine Werbekampagne sorgen, die deutlich größer ist, als die Marketing-Aufwendungen von Apple.
Selbst Samsung neuestes Gerät, dass nun auf den Markt kommt, sei ab Werk mit einem ein Jahr alten Betriebssystem ausgestattet und benötigt gleich zu Beginn erst einmal ein Update, führte der Apple-Manager in einem Interview mit der Nachrichtenagentur 'Reuters' aus.
Außerdem sei die Fragmentierung beziehungsweise die vielen verschiedenen Android-Versionen, die sich auf den Geräten der Anwender befinden, ein Problem. Die bisherigen Nachrichten hinsichtlich der Ausstattung des Galaxy S4 passe in dieses Bild. "Die Kunden müssen erst einmal darauf warten, dass ihnen ein Update bereitgestellt wird", führte Schiller aus.
Apples Konzept sieht hingegen vor, dass die neuesten Versionen des Betriebssystems zentral an alle Nutzer ausgeliefert werden. Dadurch befinden sich die meisten Anwender in der Regel schnell auf einem aktuellen Stand. Das bringt vor allem dann Pluspunkte, wenn es darum geht, Sicherheits-Probleme zügig zu beheben.
Aktuell sind Apple und Samsung die heftigsten Konkurrenten um die Spitzenposition bei Smartphones. Gerade konnte sich Apple mit dem neuen iPhone 5 wieder an die vorderste Position schieben - zumindest was einzelne Modelle angeht. Es ist jedoch abzusehen, dass Samsung mit seinem neuesten Galaxy-Modell wieder für einen Platzwechsel sorgen wird. Dafür soll auch eine Werbekampagne sorgen, die deutlich größer ist, als die Marketing-Aufwendungen von Apple.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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