Bericht: Microsoft hat Surface-Produktion halbiert
Die Nachfrage für Microsofts erstes eigenes Tablet kann die hochgesteckten Erwartungen des Softwarekonzerns möglicherweise nicht erfüllen. Angeblich hat das Unternehmen deshalb den Umfang seiner Produktionsaufträge stark reduziert.
Wie der taiwanische Branchendienst 'DigiTimes' unter Berufung auf Quellen aus der Lieferkette für das Microsoft Surface berichtet, wurden die Bestellungen für die benötigten Bauteile vor kurzem um die Hälfte zusammengestrichen. Ursprünglich hatte Microsoft wohl mit rund vier Millionen verkauften Surface RT Tablets im Jahr 2012 gerechnet, doch mittlerweile wird davon ausgegangen, dass es nur noch rund zwei Millionen Einheiten werden.
Dies wird von den Lieferanten nun als Zeichen dafür interpretiert, dass die Verkäufe nicht so gut laufen wie ursprünglich erhofft. Auch die anderen bisher eingeführten Tablets mit Windows RT auf Basis von ARM-Plattformen verkaufen sich angeblich nicht so gut wie erwartet. Die Nachfrage für die Geräte von Herstellern wie ASUS, Samsung und Dell sei schwach, heißt es.
Siehe auch: Surface-Senf: Gutes Tablet, Software mit Macken
Die Quellen aus Taiwan gehen davon aus, dass die Nachfrage beim Microsoft Surface auch in den kommenden Monaten nicht ohne weiteres noch einmal anziehen wird. Microsoft könnte deshalb gezwungen sein, sein mit einer Intel x86-CPU ausgerüstetes Surface Pro früher auf den Markt zu bringen. Der Dezember 2012 wird als frühstmöglicher Termin gehandelt.
Eine weitere Möglichkeit wäre eine Preissenkung beim Surface RT, mit der Microsoft zusätzliche Kunden anlocken könnte. Eine solche Entscheidung könnte jedoch für neue Spannungen zwischen den Redmondern und ihren Hardware-Partnern sorgen, die aufgrund der Surface-Einführung ohnehin schon skeptisch gegenüber der Strategie des Unternehmens sind.
Das Microsoft Surface RT war Ende Oktober zusammen mit Windows 8 und Windows RT in den Markt gestartet. Nach einem anfänglichen Run auf das neue Tablet und massiven Problemen bei der Auslieferung der ersten Geräte hat sich die Lage mittlerweile wieder beruhigt. Alle Varianten des Tablets sind inzwischen kurzfristig auch in Deutschland verfügbar. Preislich geht es bei knapp 500 Euro los.
Dies wird von den Lieferanten nun als Zeichen dafür interpretiert, dass die Verkäufe nicht so gut laufen wie ursprünglich erhofft. Auch die anderen bisher eingeführten Tablets mit Windows RT auf Basis von ARM-Plattformen verkaufen sich angeblich nicht so gut wie erwartet. Die Nachfrage für die Geräte von Herstellern wie ASUS, Samsung und Dell sei schwach, heißt es.
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Die Quellen aus Taiwan gehen davon aus, dass die Nachfrage beim Microsoft Surface auch in den kommenden Monaten nicht ohne weiteres noch einmal anziehen wird. Microsoft könnte deshalb gezwungen sein, sein mit einer Intel x86-CPU ausgerüstetes Surface Pro früher auf den Markt zu bringen. Der Dezember 2012 wird als frühstmöglicher Termin gehandelt.
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Das Microsoft Surface RT war Ende Oktober zusammen mit Windows 8 und Windows RT in den Markt gestartet. Nach einem anfänglichen Run auf das neue Tablet und massiven Problemen bei der Auslieferung der ersten Geräte hat sich die Lage mittlerweile wieder beruhigt. Alle Varianten des Tablets sind inzwischen kurzfristig auch in Deutschland verfügbar. Preislich geht es bei knapp 500 Euro los.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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