Roadmap-Leak: So will Intel bei Tablets angreifen
Intel will ab Anfang 2014 mit voller Kraft den Herstellern von ARM-basierten Prozessoren das Leben schwer machen. Das Mittel dazu heißt "Bay Trail-T" und ist eine im 22-Nanometer-Maßstab gefertigte x86-Plattform für Tablets und vielleicht auch Smartphones.
Das wichtigste Element von Bay Trail-T bildet laut einer von 'Mobilegeeks' veröffentlichten internen Roadmap von Intel ein "Valleyview-T" genanntes System-On-Chip. Hierbei handelt es sich um einen Chip, der unter anderem bis zu vier x86-Rechenkerne enthält, die zwischen 1,6 und 2,1 Gigahertz schnell sind.
Feature-Verbesserungen bei Bay Trail-T
Intel verzichtet bei Valleyview-T zwar auf Hyperthreading, doch die Zahl der physischen Kerne wird verdoppelt, was einen Leistungszuwachs von 50 bis 60 Prozent bedeuten soll. Das SoC enthält außerdem einen neuen Grafikteil, der wohl auf der aktuellen Intel HD 4000 Grafikeinheit der "Ivy Bridge"-Architektur basiert, sowie einen Speichercontroller, der LPDDR3-1067 RAM unterstützt. Die Bandbreite der Speicheranbindung wird zudem verdoppelt.
Als weiteren Vorteil des neuen Valleyview-T SoC nennt Intel in seiner Roadmap, dass der Chip auf dem neuen Silvermont-Kern basiert, bei dem es sich um den ersten Prozessor der Atom-Reihe handelt, bei dem Rechenbefehle "Out of Order" verarbeitet werden. Pro Kern ist außerdem 512 Kilobyte L2-Cache an Bord, so dass die neuen Prozessoren bei vier Kernen über bis zu 2 Megabyte L2-Cache verfügen.
Die "Gen7"-Grafikeinheit von "Bay Trail-T" bietet durch ihre deutlich gesteigerte Leistung unter anderem die Möglichkeit, Kameras mit 16 bis 24 Megapixeln zu betreiben und stereoskopische 3D-Aufnahmen in Full-HD-Auflösung bei 60 Bildern pro Sekunde anzufertigen. Pro System werden dabei bis zu drei Kameras unterstützt, also zwei Kameras für stereoskopische Aufnahmen auf der Rückseite und eine Frontkamera.
Die maximale Bildschirmauflösung soll bis zu 2560x1600 Pixel betragen können und es wird DirectX11-Unterstützung geboten. Dank Intels QuickSync-Technologie wäre auch die hardwarebeschleunigte Videobearbeitung möglich. Hinzu kommt auch noch die Unterstützung für zwei USB-3.0- und bis zu vier USB-2.0-Ports.
Intel verspricht für "Bay Trail-T" einen deutlichen Performance-Anstieg, will aber dank der auf 22 Nanometer geschrumpften Strukturbreite auch eine Senkung des Energiebedarfs erreichen. Bei gleichbleibender Leistung soll die neue Plattform mit der Hälfte der Energie auskommen können. In der aktiven Nutzung sollen so Laufzeiten jenseits der 11-Stunden-Marke erreicht werden, während noch immer bis zu 20 Tage Standby-Dauer möglich sein sollen.
Feature-Verbesserungen bei Bay Trail-T
Intel verzichtet bei Valleyview-T zwar auf Hyperthreading, doch die Zahl der physischen Kerne wird verdoppelt, was einen Leistungszuwachs von 50 bis 60 Prozent bedeuten soll. Das SoC enthält außerdem einen neuen Grafikteil, der wohl auf der aktuellen Intel HD 4000 Grafikeinheit der "Ivy Bridge"-Architektur basiert, sowie einen Speichercontroller, der LPDDR3-1067 RAM unterstützt. Die Bandbreite der Speicheranbindung wird zudem verdoppelt.
Als weiteren Vorteil des neuen Valleyview-T SoC nennt Intel in seiner Roadmap, dass der Chip auf dem neuen Silvermont-Kern basiert, bei dem es sich um den ersten Prozessor der Atom-Reihe handelt, bei dem Rechenbefehle "Out of Order" verarbeitet werden. Pro Kern ist außerdem 512 Kilobyte L2-Cache an Bord, so dass die neuen Prozessoren bei vier Kernen über bis zu 2 Megabyte L2-Cache verfügen.
Die "Gen7"-Grafikeinheit von "Bay Trail-T" bietet durch ihre deutlich gesteigerte Leistung unter anderem die Möglichkeit, Kameras mit 16 bis 24 Megapixeln zu betreiben und stereoskopische 3D-Aufnahmen in Full-HD-Auflösung bei 60 Bildern pro Sekunde anzufertigen. Pro System werden dabei bis zu drei Kameras unterstützt, also zwei Kameras für stereoskopische Aufnahmen auf der Rückseite und eine Frontkamera.
Die maximale Bildschirmauflösung soll bis zu 2560x1600 Pixel betragen können und es wird DirectX11-Unterstützung geboten. Dank Intels QuickSync-Technologie wäre auch die hardwarebeschleunigte Videobearbeitung möglich. Hinzu kommt auch noch die Unterstützung für zwei USB-3.0- und bis zu vier USB-2.0-Ports.
Intel verspricht für "Bay Trail-T" einen deutlichen Performance-Anstieg, will aber dank der auf 22 Nanometer geschrumpften Strukturbreite auch eine Senkung des Energiebedarfs erreichen. Bei gleichbleibender Leistung soll die neue Plattform mit der Hälfte der Energie auskommen können. In der aktiven Nutzung sollen so Laufzeiten jenseits der 11-Stunden-Marke erreicht werden, während noch immer bis zu 20 Tage Standby-Dauer möglich sein sollen.
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