Elektronikhändler K&M musste Insolvenz anmelden
Die Handelskette K&M Computer musste Insolvenz anmelden. Der entsprechende Antrag wurde bereits am Montag beim Amtsgericht Stuttgart eingereicht. Die Geschäfte sollen aber vorerst wie gewohnt weiterlaufen.
Wie aus den Gerichtsunterlagen hervorgeht, wurde der Stuttgarter Rechtsanwalt Volker Viniol zum Insolvenzverwalter bestellt. Dieser wacht nun über die weiteren Schritte des Unternehmens und muss jeweils seine Zustimmung erteilen. Außerdem gehen Zahlungen von Dritten an K&M nun erst einmal auf dessen Konto.
Grundsätzlich will das Management es aber schaffen, das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung zu durchlaufen und die Handelskette letztlich zu retten. Konkrete Informationen zum Zustand des Unternehmens und der Höhe der Schulden gibt es derzeit noch nicht. Voraussichtlich soll es aber heute eine erste Einschätzung seitens des Insolvenzverwalters geben.
K&M gibt es inzwischen seit über 20 Jahren. Seit der Gründung im März des Jahres 1992 ist die Firma mit Sitz in Magstadt in Baden-Württemberg auf eine Kette mit 33 Filialen in zehn Bundesländern sowie einem Online-Shop angewachsen.
Über die konkreten Ursachen, die zur Zahlungsunfähigkeit führten, kann derzeit nur spekuliert werden. Einerseits dürfte die in den letzten Jahren stark gewachsene Konkurrenz insbesondere im Online-Handel eine Rolle spielen. Hinzu kommt vermutlich, dass zuletzt einige Kunden nicht nur aus Preisgründen zur Konkurrenz wechselten.
Denn im Sommer des vergangenen Jahres wurde das Unternehmen kurz hintereinander zweimal das Opfer erfolgreicher Angriffe. Zuerst wurde die Webseite des Händlers gekapert und mit den Kundendaten Phishing betrieben. Zwei Monate später verschafften sich Kriminelle erneut Zugang zu der Kundendatenbank. Dies dürfte einiges an dem wichtigen Vertrauen in den eigentlich recht renommierten Händler zerstört haben.
Grundsätzlich will das Management es aber schaffen, das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung zu durchlaufen und die Handelskette letztlich zu retten. Konkrete Informationen zum Zustand des Unternehmens und der Höhe der Schulden gibt es derzeit noch nicht. Voraussichtlich soll es aber heute eine erste Einschätzung seitens des Insolvenzverwalters geben.
K&M gibt es inzwischen seit über 20 Jahren. Seit der Gründung im März des Jahres 1992 ist die Firma mit Sitz in Magstadt in Baden-Württemberg auf eine Kette mit 33 Filialen in zehn Bundesländern sowie einem Online-Shop angewachsen.
Über die konkreten Ursachen, die zur Zahlungsunfähigkeit führten, kann derzeit nur spekuliert werden. Einerseits dürfte die in den letzten Jahren stark gewachsene Konkurrenz insbesondere im Online-Handel eine Rolle spielen. Hinzu kommt vermutlich, dass zuletzt einige Kunden nicht nur aus Preisgründen zur Konkurrenz wechselten.
Denn im Sommer des vergangenen Jahres wurde das Unternehmen kurz hintereinander zweimal das Opfer erfolgreicher Angriffe. Zuerst wurde die Webseite des Händlers gekapert und mit den Kundendaten Phishing betrieben. Zwei Monate später verschafften sich Kriminelle erneut Zugang zu der Kundendatenbank. Dies dürfte einiges an dem wichtigen Vertrauen in den eigentlich recht renommierten Händler zerstört haben.
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