'Go Dark For IE': Veraltete Browser sehen schwarz
Mit einer ungewöhnlichen Aktion versucht Microsoft Nutzer veralteter Versionen des Internet Explorers zum Upgrade ihres Browsers zu bewegen: Am 26. Oktober sollen Seiten, die mit Internet Explorer-Ausgaben unter IE9 angesurft werden, schwarz bleiben.
Seit bereits längerem führt Microsoft immer wieder Aktionen durch, die Nutzer von obsoleter Software wie dem IE6 zum Umstieg auf eine höhere und zeitgemäße Version des Internet Explorers bewegen soll. Besonders der IE6 ist dem Unternehmen ein Dorn im Auge.
Die diversen Aktivitäten tragen auch Früchte, Anfang des Jahres konnte man vermelden, dass in vielen wichtigen Märkten der IE6-Anteil auf unter ein Prozent gefallen ist. Derzeit sind es weltweit sechs Prozent, Deutschland ist praktisch IE6-frei, hier sind gerade einmal 0,5 Prozent, die mit dem IE6 unterwegs sind (Österreich: 0,3 Prozent, Schweiz: 0,5 Prozent).
Go Dark For IE: IE6, IE7 und IE8 sollen am 26. Oktober schwarz sehen
Weil aber die zuvor erwähnten weltweiten sechs Prozent immer noch sechs Prozent zu viel sind, wurde nun die 'Go Dark For IE'-Aktion ins Leben gerufen. Diese sieht vor, dass für all jene, die mit einer Internet-Explorer-Version kleiner als IE9 im Netz unterwegs sind, am 26. Oktober Internet-Seiten schwarz bleiben.
"Alte Browser schaden dem Web", schreibt Microsoft auf der Seite 'Go Dark For IE'. "Sie verstehen keine modernen Technologien, ihnen fehlen Funktionen, sie sind fehleranfällig, haben Sicherheitslücken und verhindern, dass man das Web so sieht, wie es sein sollte."
Außerdem heißt es, dass das Hauptproblem der Sache sei, dass "manche Nutzer einfach nicht upgraden!" Weiter: "Und der Grund ist sehr einfach: Manchen ist es schlichtweg egal, manche wissen nicht wie und manche können es aufgrund ihrer IT-Abteilung nicht." Microsoft liefert auf der Seite dann auch gleich eine (optionale) Anleitung, wie man bei der Aktion mitmachen kann bzw. den Code einer Webseite dafür verändern muss.
Den Vorwurf, dass man dadurch bloß die eigenen aktuellen Versionen IE9 und IE10 bewerben will, kann man Microsoft übrigens nicht machen. Als Links zu zeitgemäßen Browsern liefert man (gleichberechtigt) die Logos von IE, Chrome, Firefox, Safari und Opera.
Update 15.50 Uhr: Microsoft hat mit der Aktion offenbar nichts zu tun, wie 'Neowin' schreibt. Es ist derzeit unklar, wer dahinter steckt und ob das Redmonder Unternehmen offiziell etwas davon weiß oder daran beteiligt ist.
Die diversen Aktivitäten tragen auch Früchte, Anfang des Jahres konnte man vermelden, dass in vielen wichtigen Märkten der IE6-Anteil auf unter ein Prozent gefallen ist. Derzeit sind es weltweit sechs Prozent, Deutschland ist praktisch IE6-frei, hier sind gerade einmal 0,5 Prozent, die mit dem IE6 unterwegs sind (Österreich: 0,3 Prozent, Schweiz: 0,5 Prozent).
Go Dark For IE: IE6, IE7 und IE8 sollen am 26. Oktober schwarz sehen
Weil aber die zuvor erwähnten weltweiten sechs Prozent immer noch sechs Prozent zu viel sind, wurde nun die 'Go Dark For IE'-Aktion ins Leben gerufen. Diese sieht vor, dass für all jene, die mit einer Internet-Explorer-Version kleiner als IE9 im Netz unterwegs sind, am 26. Oktober Internet-Seiten schwarz bleiben.
"Alte Browser schaden dem Web", schreibt Microsoft auf der Seite 'Go Dark For IE'. "Sie verstehen keine modernen Technologien, ihnen fehlen Funktionen, sie sind fehleranfällig, haben Sicherheitslücken und verhindern, dass man das Web so sieht, wie es sein sollte."
Außerdem heißt es, dass das Hauptproblem der Sache sei, dass "manche Nutzer einfach nicht upgraden!" Weiter: "Und der Grund ist sehr einfach: Manchen ist es schlichtweg egal, manche wissen nicht wie und manche können es aufgrund ihrer IT-Abteilung nicht." Microsoft liefert auf der Seite dann auch gleich eine (optionale) Anleitung, wie man bei der Aktion mitmachen kann bzw. den Code einer Webseite dafür verändern muss.
Den Vorwurf, dass man dadurch bloß die eigenen aktuellen Versionen IE9 und IE10 bewerben will, kann man Microsoft übrigens nicht machen. Als Links zu zeitgemäßen Browsern liefert man (gleichberechtigt) die Logos von IE, Chrome, Firefox, Safari und Opera.
Update 15.50 Uhr: Microsoft hat mit der Aktion offenbar nichts zu tun, wie 'Neowin' schreibt. Es ist derzeit unklar, wer dahinter steckt und ob das Redmonder Unternehmen offiziell etwas davon weiß oder daran beteiligt ist.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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