Mobiles Breitband:
Südkorea erreicht 100%-Wert
Südkorea ist das erste Land weltweit, dass eine Marktsättigung mit mobilen Breitband-Anbindungen von 100 Prozent erreicht. Das heißt: Es sind ebenso viele SIM-Karten für Mobilfunkverbindungen nach 3G-Standard oder höher im Einsatz wie es Einwohner in dem Land gibt.
Das geht aus einem aktuellen Bericht der Organization for Economic Cooperation and Development (OECD) hervor. Konkret liegt der Anteil in dem Land bei 100,6 3G-Mobilfunkanschlüssen pro 100 Einwohner. In den 34 Mitgliedsstaaten der OECD ist die Zahl der mobilen Breitbandanbindungen außerdem binnen der 6 Monate vom Sommer letzten Jahres bis zu Beginn 2012 um 13 Prozent auf 667 Millionen gestiegen.
Der Anteil von SIM-Karten mit Telefonoption und 3G-Datentarif liegt den Angaben zufolge bei 47,6 Prozent. Etwas höher ist mit 53,1 Prozent zudem die Marktabdeckung mit Mobilfunkanbindungen, die nur für den Datenverkehr ausgelegt sind. Gerade in diesem Bereich dürfte es einige Überschneidungen geben - beispielsweise von Nutzern mit Smartphone und Tablet.
Im Durchschnitt liegt die Marktsättigung in den 34 OECD-Staaten bei 54,3 Prozent. Deutschland liegt mit einem Wert von 35,1 Prozent aktuell noch weit abgeschlagen in der hinteren Gruppe auf Platz 27 von 34. Hierzulande liegen die Anteile von SIM-Karten mit 3G und Telefonie bei 22,2 Prozent und die Daten-SIMs bei nur 12,8 Prozent. Das dürfte unter anderem auch daran liegen, dass es vielen Nutzern reicht, statt eines mobilen Gerätes mit Internet-Zugang ein Handy mit einfachem Prepaid-Tarif zum Telefonieren zu verwenden.
Wenig überraschend liegen neben Südkorea auch die skandinavischen Länder, die über eine sehr gut ausgebaute Mobilfunk-Infrastruktur verfügen, in der Spitzengruppe. Schweden und Finnland kommen mit 98 beziehungsweise 87,8 Prozent auf die Plätze 2 und 3. Dahinter folgt Japan mit 82,4 Prozent - mit der Besonderheit, dass es hier keine SIM-Karten gibt, die nur für Datenanwendungen eingesetzt werden können.
Der Anteil von SIM-Karten mit Telefonoption und 3G-Datentarif liegt den Angaben zufolge bei 47,6 Prozent. Etwas höher ist mit 53,1 Prozent zudem die Marktabdeckung mit Mobilfunkanbindungen, die nur für den Datenverkehr ausgelegt sind. Gerade in diesem Bereich dürfte es einige Überschneidungen geben - beispielsweise von Nutzern mit Smartphone und Tablet.
Im Durchschnitt liegt die Marktsättigung in den 34 OECD-Staaten bei 54,3 Prozent. Deutschland liegt mit einem Wert von 35,1 Prozent aktuell noch weit abgeschlagen in der hinteren Gruppe auf Platz 27 von 34. Hierzulande liegen die Anteile von SIM-Karten mit 3G und Telefonie bei 22,2 Prozent und die Daten-SIMs bei nur 12,8 Prozent. Das dürfte unter anderem auch daran liegen, dass es vielen Nutzern reicht, statt eines mobilen Gerätes mit Internet-Zugang ein Handy mit einfachem Prepaid-Tarif zum Telefonieren zu verwenden.
Wenig überraschend liegen neben Südkorea auch die skandinavischen Länder, die über eine sehr gut ausgebaute Mobilfunk-Infrastruktur verfügen, in der Spitzengruppe. Schweden und Finnland kommen mit 98 beziehungsweise 87,8 Prozent auf die Plätze 2 und 3. Dahinter folgt Japan mit 82,4 Prozent - mit der Besonderheit, dass es hier keine SIM-Karten gibt, die nur für Datenanwendungen eingesetzt werden können.
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Christian Kahle
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