Streit zwischen Apple und Samsung hilft LG
Die anhaltenden Streitigkeiten zwischen dem Computerkonzern Apple und dem Elektronikhersteller Samsung vor den Gerichten dieser Welt ist für LG ein Segen. Denn der südkoreanische Samsung-Konkurrent kann sich dadurch wichtige Zulieferverträge sichern.
So berichtet das taiwanische Branchenmagazin 'DigiTimes' unter Berufung auf Quellen in der Industrie, dass das Unternehmen unter anderem Panels für Apples iPad liefern wird. Auch für kommende Versionen des Tablets sollen bereits Vorverträge abgeschlossen worden sein.
Bevor Apple und Samsung in den Bereichen der Smartphones und Tablets zu direkten Konkurrenten wurden, die sich um die Marktführung streiten, bezog der US-Konzern viele Komponenten von dem größten Elektronikhersteller in Südkorea. Seit einigen Jahren überziehen sich die beiden Unternehmen aber mit einer Patentklage nach der anderen. Apple verlagerte seine Bestellungen daher auch zunehmend auf andere Anbieter.
LG kann sich in der Sache zum lachenden Dritten entwickeln. Immerhin steht das Unternehmen schon lange im Schatten des großen Wettbewerbers aus dem eigenen Land. Da es dem Unternehmen nun gelungen ist, in die Reihe von Apples Zulieferern einzusteigen, kann mit wichtigen Folgeaufträgen gerechnet werden. So wäre es beispielsweise durchaus möglich, dass auch die Panels in anderen Produkten von Apple zukünftig - zumindest zu einem Teil - von LG bezogen werden.
Und das könnte LG in eine Position bringen, aus der heraus der Marktanteil im LCD-Markt deutlich ausgebaut werden kann. Samsung steht in diesem Segment noch unangefochten an der Spitze. Ein wichtiger Partner wie Apple könnte es LG aber ermöglichen, den Abstand zu dem größeren Konkurrenten zumindest ein Stück weit zu reduzieren.
Interessant dürfte dabei insbesondere die Entwicklung im OLED-Bereich werden. Hier hat Samsung aktuell noch einen Marktanteil von 97 Prozent - was unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass die Smartphones von Samsung aktuell die einzigen Produkte sind, die in größerer Zahl mit der Technologie ausgeliefert werden. Aber auch LG hat einige interessante Entwicklungen in diesem Segment in der Pipeline und könnte versuchen, hier einen Hebel anzusetzen.
Bevor Apple und Samsung in den Bereichen der Smartphones und Tablets zu direkten Konkurrenten wurden, die sich um die Marktführung streiten, bezog der US-Konzern viele Komponenten von dem größten Elektronikhersteller in Südkorea. Seit einigen Jahren überziehen sich die beiden Unternehmen aber mit einer Patentklage nach der anderen. Apple verlagerte seine Bestellungen daher auch zunehmend auf andere Anbieter.
LG kann sich in der Sache zum lachenden Dritten entwickeln. Immerhin steht das Unternehmen schon lange im Schatten des großen Wettbewerbers aus dem eigenen Land. Da es dem Unternehmen nun gelungen ist, in die Reihe von Apples Zulieferern einzusteigen, kann mit wichtigen Folgeaufträgen gerechnet werden. So wäre es beispielsweise durchaus möglich, dass auch die Panels in anderen Produkten von Apple zukünftig - zumindest zu einem Teil - von LG bezogen werden.
Und das könnte LG in eine Position bringen, aus der heraus der Marktanteil im LCD-Markt deutlich ausgebaut werden kann. Samsung steht in diesem Segment noch unangefochten an der Spitze. Ein wichtiger Partner wie Apple könnte es LG aber ermöglichen, den Abstand zu dem größeren Konkurrenten zumindest ein Stück weit zu reduzieren.
Interessant dürfte dabei insbesondere die Entwicklung im OLED-Bereich werden. Hier hat Samsung aktuell noch einen Marktanteil von 97 Prozent - was unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass die Smartphones von Samsung aktuell die einzigen Produkte sind, die in größerer Zahl mit der Technologie ausgeliefert werden. Aber auch LG hat einige interessante Entwicklungen in diesem Segment in der Pipeline und könnte versuchen, hier einen Hebel anzusetzen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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