Berlin startet Projekt für ein kostenloses City-WLAN
Der Berliner Senat hat ein sogenanntes Interessenbekundungsverfahren für den Betrieb einer WLAN-Infrastruktur in der Innenstadt gestartet. Man wolle im öffentlichen Raum ein möglichst umfassendes Netz anbieten, das für die Nutzer gebührenfrei ist und suche für dieses Vorhaben Kooperationspartner, teilte der Senat mit.
"Der Ausbau der digitalen Infrastruktur in unserer Stadt ist ein zentrales netzpolitisches Ziel des Berliner Senats. Freie WLAN-Netze sind die Schienen der Informationsgesellschaft. Die umfassende Verfügbarkeit des Internets mit seinen vielfältigen digitalen Angeboten werden für das Alltagsleben, für die internationale Konkurrenzfähigkeit und damit auch ökonomisch immer wichtiger für Metropolen wie Berlin", sagte Staatssekretär Björn Böhning, der Chef der Senatskanzlei.
Ein freier und umfassender Netzzugang für alle, so Böhning weiter, habe perspektivisch auch ein wichtiges soziales Moment. "Wie heutzutage Radio und Fernsehen gehört künftig auch Netzzugang zur Grundversorgung", führte der Staatssekretär aus.
Das Interessenbekundungsverfahren richtet sich an etwaige Partner, die an der Bereitstellung und dem Betrieb eines WLAN-Angebots in Berlin interessiert sind. Er lade Unternehmen und Institutionen ein, sagte Böhning, sich mit ihren Ideen, Konzepten und Vorstellungen zu beteiligen.
Die Einreichungsfrist endet am 30. Oktober 2012. Anfänglich sollen lediglich zentrale Orte der Stadt mit hoher Nachfrage versorgt werden. Eine stufenweise Weiterentwicklung bis hin zu flächendeckender Versorgung innerhalb des S-Bahnrings sei aber räumlich und konzeptionell denkbar.
Berlin hatte vor einiger Zeit einen zweiten Anlauf für die Errichtung einer öffentlichen WLAN-Infrastruktur auf den Weg gebracht. Ein erster Versuch ein solches Projekt anzustoßen war gescheitert, weil sich nicht genügend Standorte für Access Points fanden, die unter öffentlicher Kontrolle sind. Die Nutzung von Straßenlaternen wurde beispielsweise abgelehnt, weil die Antennen nicht auf den zahlreichen historischen Gaslaternen installiert werden sollten.
Ein freier und umfassender Netzzugang für alle, so Böhning weiter, habe perspektivisch auch ein wichtiges soziales Moment. "Wie heutzutage Radio und Fernsehen gehört künftig auch Netzzugang zur Grundversorgung", führte der Staatssekretär aus.
Das Interessenbekundungsverfahren richtet sich an etwaige Partner, die an der Bereitstellung und dem Betrieb eines WLAN-Angebots in Berlin interessiert sind. Er lade Unternehmen und Institutionen ein, sagte Böhning, sich mit ihren Ideen, Konzepten und Vorstellungen zu beteiligen.
Die Einreichungsfrist endet am 30. Oktober 2012. Anfänglich sollen lediglich zentrale Orte der Stadt mit hoher Nachfrage versorgt werden. Eine stufenweise Weiterentwicklung bis hin zu flächendeckender Versorgung innerhalb des S-Bahnrings sei aber räumlich und konzeptionell denkbar.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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