Umweltsiegel: Apple verteidigt den EPEAT-Ausstieg
Apples Ankündigung, künftig auf das Öko-Siegel Electronic Product Environmental Assessment Tool (EPEAT) zu verzichten, hat zur Folge, dass US-Behörden nun keine Apple-Rechner mehr kaufen dürfen. Das Unternehmen verteidigte diesen Schritt aber nun.
So sagte Apple-Sprecherin Kristin Huguet gegenüber der Seite 'The Loop', dass man EPEAT verlasse, weil dieses Siegel dem Unternehmen nicht weit genug gehe und mit veralteten Standards arbeite. Zudem würden Smartphones und Tablets, die sich zum wichtigsten Geschäftsbereich von Apple entwickelt haben, nicht von EPEAT erfasst.
"Apple hat einen umfassenden Ansatz, um den Umwelteinfluss zu messen und alle unsere Produkte erfüllen die striktesten Energieeffizienz-Standards der US-Regierung, nämlich Energy Star 5.2", so Huguet. "Wir führen in diesem Bereich die Industrie an, indem wir auf der Webseite die Emissionswerte von Treibhausgasen für alle unsere Produkte bekannt geben."
Zudem betont die Apple-Vertreterin, dass "Apple-Produkte in anderen wichtigen Umwelt-Bereichen überlegen sind, die von EPEAT nicht erfasst werden, etwa beim Verzicht auf toxische Materialien." Wie The Loop schreibt, habe man bei EPEAT selbst im vergangenen März zugegeben, dass die Zertifizierungs-Standards veraltet seien.
EPEAT gibt den Herstellern Standards in acht so genannten "Performance-Kategorien" vor, etwa Lebenserwartung, Einsatz toxischer Materialien sowie Recycling-Tauglichkeit von Komponenten. Anfang dieser Woche ist bekannt geworden, dass Apple aus dem Programm aussteigt. Als Hintergrund wird angenommen, dass diese Entscheidung mit dem neuen MacBook Pro zusammenhängt. Beim neuesten Apple-Notebook ist der Akku nämlich mit Industrie-Kleber am Gehäuse befestigt und lässt sich nur mit sehr viel Aufwand lösen.
Aufgrund des EPEAT-Ausstiegs dürfen US-Behörden keine (nicht zertifizierten) Produkte von Apple mehr kaufen, als erstes kündigte die Stadtverwaltung von San Francisco gestern an, ab sofort keine Macs mehr zu kaufen.
"Apple hat einen umfassenden Ansatz, um den Umwelteinfluss zu messen und alle unsere Produkte erfüllen die striktesten Energieeffizienz-Standards der US-Regierung, nämlich Energy Star 5.2", so Huguet. "Wir führen in diesem Bereich die Industrie an, indem wir auf der Webseite die Emissionswerte von Treibhausgasen für alle unsere Produkte bekannt geben."
Zudem betont die Apple-Vertreterin, dass "Apple-Produkte in anderen wichtigen Umwelt-Bereichen überlegen sind, die von EPEAT nicht erfasst werden, etwa beim Verzicht auf toxische Materialien." Wie The Loop schreibt, habe man bei EPEAT selbst im vergangenen März zugegeben, dass die Zertifizierungs-Standards veraltet seien.
EPEAT gibt den Herstellern Standards in acht so genannten "Performance-Kategorien" vor, etwa Lebenserwartung, Einsatz toxischer Materialien sowie Recycling-Tauglichkeit von Komponenten. Anfang dieser Woche ist bekannt geworden, dass Apple aus dem Programm aussteigt. Als Hintergrund wird angenommen, dass diese Entscheidung mit dem neuen MacBook Pro zusammenhängt. Beim neuesten Apple-Notebook ist der Akku nämlich mit Industrie-Kleber am Gehäuse befestigt und lässt sich nur mit sehr viel Aufwand lösen.
Aufgrund des EPEAT-Ausstiegs dürfen US-Behörden keine (nicht zertifizierten) Produkte von Apple mehr kaufen, als erstes kündigte die Stadtverwaltung von San Francisco gestern an, ab sofort keine Macs mehr zu kaufen.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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