Megaupload: Dotcom-Autos sollen verkauft werden
Die zahlreichen Fahrzeuge des Betreibers des im Januar geschlossenen Datei-Hosting-Diensts Megaupload, Kim Dotcom, sollen nach dem Willen der neuseeländischen Behörden verkauft werden.
Mit dem durch den Verkauf der Autos eingenommenen Geld sollen die wachsenden Kosten des Rechtsstreits teilweise aufgefangen werden, berichtet 'ComputerWorld'. Der Wert der Fahrzeuge wird auf bis zu sechs Millionen Dollar geschätzt.
Insgesamt wurden rund 30 Autos und Motorräder beschlagnahmt, als die neuseeländische Polizei im Januar das von Dotcom (auch bekannt als Kim Schmitz) bewohnte Anwesen im Zuge der Schließung von MegaUpload durchsuchte. Noch ist der Verkauf der zahlreichen Fahrzeuge aber nicht beschlossene Sache.
Zunächst muss das zuständige Gericht klären, ob die von den neuseeländischen Behörden im Namen der US-Regierung beantragte dauerhafte Beschlagnahmung der Güter von Dotcom und seinen Mitangeklagten überhaupt rechtskonform ist. Dotcoms Anwälte gehen davon aus, dass der Antrag nicht rechtsgültig ist, weil er nicht wie vom Gesetz vorgesehen durch den Staatsanwalt eingereicht wurde.
Die Anklage argumentiert nach Angaben von 'Stuff.co.nz' damit, dass der Generalstaatsanwalt seine Verantwortung in diesem Fall an einen Stellvertreter übertragen hat, wie es ebenfalls möglich sein soll. Die Verteidigung hält dies für nicht gerechtfertigt, da nicht gewährleistet sein soll, dass der Antrag auf den Verkauf nicht aus politischen Gründen oder im nationalen Interesse Neuseelands erfolgt ist, also eigentlich lediglich erfolgte, um die guten Beziehungen zu den USA nicht zu gefährden.
Sollten die Anwälte von Kim Dotcom mit ihrer Argumentation vor dem Gericht in Neuseeland Erfolg haben und kein Widerspruch durch die Anklage erfolgen, könnte der Megaupload-Gründer seine beschlagnahmten Besitztümer auf diesem Weg zurückerhalten.
Unter anderem hatte die Polizei 16 verschiedene Wagen der Marke Mercedes-Benz, zwei Mini Cooper S, einen Rolls-Royce, einen Maserati, einen Lamborghini, zwei Cadillac-Oldtimer, zwei Motorräder und einen Jet-Ski beschlagnahmt. Die Automobile trugen Wunschkennzeichnen wie "GOD", "HACKER", "STONED" oder auch "GUILTY".
Insgesamt wurden rund 30 Autos und Motorräder beschlagnahmt, als die neuseeländische Polizei im Januar das von Dotcom (auch bekannt als Kim Schmitz) bewohnte Anwesen im Zuge der Schließung von MegaUpload durchsuchte. Noch ist der Verkauf der zahlreichen Fahrzeuge aber nicht beschlossene Sache.
Zunächst muss das zuständige Gericht klären, ob die von den neuseeländischen Behörden im Namen der US-Regierung beantragte dauerhafte Beschlagnahmung der Güter von Dotcom und seinen Mitangeklagten überhaupt rechtskonform ist. Dotcoms Anwälte gehen davon aus, dass der Antrag nicht rechtsgültig ist, weil er nicht wie vom Gesetz vorgesehen durch den Staatsanwalt eingereicht wurde.
Die Anklage argumentiert nach Angaben von 'Stuff.co.nz' damit, dass der Generalstaatsanwalt seine Verantwortung in diesem Fall an einen Stellvertreter übertragen hat, wie es ebenfalls möglich sein soll. Die Verteidigung hält dies für nicht gerechtfertigt, da nicht gewährleistet sein soll, dass der Antrag auf den Verkauf nicht aus politischen Gründen oder im nationalen Interesse Neuseelands erfolgt ist, also eigentlich lediglich erfolgte, um die guten Beziehungen zu den USA nicht zu gefährden.
Sollten die Anwälte von Kim Dotcom mit ihrer Argumentation vor dem Gericht in Neuseeland Erfolg haben und kein Widerspruch durch die Anklage erfolgen, könnte der Megaupload-Gründer seine beschlagnahmten Besitztümer auf diesem Weg zurückerhalten.
Unter anderem hatte die Polizei 16 verschiedene Wagen der Marke Mercedes-Benz, zwei Mini Cooper S, einen Rolls-Royce, einen Maserati, einen Lamborghini, zwei Cadillac-Oldtimer, zwei Motorräder und einen Jet-Ski beschlagnahmt. Die Automobile trugen Wunschkennzeichnen wie "GOD", "HACKER", "STONED" oder auch "GUILTY".
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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