Google plant Einführung einer Kommentarfunktion
Bei so manchen Webseiten ist die Abgabe von Kommentaren nur möglich, wenn man dafür sein Facebook-Konto verwendet. Nun soll Google planen, ein ähnliches System im Zusammenhang mit Google+ einzuführen.
Wie das Technik-Blog 'TheNextWeb' unter Berufung auf einen mit der Angelegenheit beschäftigten Entwickler berichtet, soll das geplante Kommentarsystem das soziale Netzwerk des Suchmaschinenriesen, also Google+, noch stärker mit den anderen Google-Angeboten verknüpfen. Details dazu seien bereits bei einem vor kurzem stattgefundenen Google-Event in Saudi-Arabien diskutiert worden sein, heißt es.
Dabei ist es nahliegend, dass die Kommentarfunktion von Google sehr eng mit den anderen Angeboten des Unternehmens verknüpft wäre, derartige Kommentare würden dann auch in der Websuche indexiert werden. Vor allem stünde es aber auch Drittentwicklern zur Verfügung.
Das von Google geplante Kommentarsystem würde zweifellos in direkte Konkurrenz mit dem Facebook-Pendent treten. Das Social Network von Mark Zuckerberg hat sein entsprechendes Angebot vor rund einem Jahr gestartet, inzwischen setzen viele Webseiten auf diesen Facebook-Zwang, darunter das bekannte Blog TechCrunch.
Vorteil des Einsatzes eines derartigen Kommentarsystems von Facebook respektive Google+ ist die Tatsache, dass man hierbei nur unter seinem Klarnamen posten kann, da beide sozialen Netzwerke (theoretisch) nur echten Namen erlauben. Auch deutsche Politiker forderten zuletzt immer häufiger einen vergleichbaren Klarnamenzwang, da hierbei die Hemmschwelle höher ist, beispielsweise beleidigende Kommentare zu veröffentlichen.
Für Google hätte die Einführung natürlich den großen Vorteil, dass sich noch mehr Menschen bei Google+ anmelden würden. Auf dem zuvor erwähnten Google-Event in Saudi-Arabien wurden außerdem einige weitere Funktionen erwähnt, die kurz vor der Einführung stehen sollen, etwa Vanity-URLs für Google+ sowie der langerwartete Cloudspeicher-Dienst Google Drive.
Dabei ist es nahliegend, dass die Kommentarfunktion von Google sehr eng mit den anderen Angeboten des Unternehmens verknüpft wäre, derartige Kommentare würden dann auch in der Websuche indexiert werden. Vor allem stünde es aber auch Drittentwicklern zur Verfügung.
Das von Google geplante Kommentarsystem würde zweifellos in direkte Konkurrenz mit dem Facebook-Pendent treten. Das Social Network von Mark Zuckerberg hat sein entsprechendes Angebot vor rund einem Jahr gestartet, inzwischen setzen viele Webseiten auf diesen Facebook-Zwang, darunter das bekannte Blog TechCrunch.
Vorteil des Einsatzes eines derartigen Kommentarsystems von Facebook respektive Google+ ist die Tatsache, dass man hierbei nur unter seinem Klarnamen posten kann, da beide sozialen Netzwerke (theoretisch) nur echten Namen erlauben. Auch deutsche Politiker forderten zuletzt immer häufiger einen vergleichbaren Klarnamenzwang, da hierbei die Hemmschwelle höher ist, beispielsweise beleidigende Kommentare zu veröffentlichen.
Für Google hätte die Einführung natürlich den großen Vorteil, dass sich noch mehr Menschen bei Google+ anmelden würden. Auf dem zuvor erwähnten Google-Event in Saudi-Arabien wurden außerdem einige weitere Funktionen erwähnt, die kurz vor der Einführung stehen sollen, etwa Vanity-URLs für Google+ sowie der langerwartete Cloudspeicher-Dienst Google Drive.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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