Internet treibt die Wirtschaft immer stärker voran
Die Bedeutung des Internets für die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland wird immer größer. Laut einer Studie der Unternehmensberatung Boston Consulting (BCG), die dem 'Handelsblatt' vorliegt, soll sich der Anteil an der Wirtschaftsleistung in den kommenden Jahren weiterhin signifikant erhöhen.
Im Jahr 2010 generierte die Wirtschaft mit Leistungen, die eng ans Netz gekoppelt waren, einen Wert von 75 Milliarden Euro. Im Jahr 2016 soll der Wert den Prognosen zufolge auf 118 Milliarden Euro steigen, was einem Plus um immerhin 57 Prozent entspricht. Der Anteil der Internet-Wirtschaft am Bruttoinlandsprodukt legt damit von drei auf vier Prozent zu, hieß es.
Allerdings kommt die Wirtschaftsleistung aus dem Netz nicht vollständig zu den in anderen Bereichen entstehenden Werten hinzu. Stattdessen gibt es in einigen Segmenten schlicht eine Verlagerung, so beispielsweise, wenn Einkäufer von Produkten vom klassischen Einzelhandel zu Online-Shops abwandern. Durch verschiedene digitale Produkte wie beispielsweise Smartphone-Apps entstehen aber auch gänzlich neue Märkte.
Aber nicht nur auf Seiten der Verbraucher nimmt die Nutzung des Internets weiter zu. Auch für Unternehmen hat es eine immer weiter steigende Bedeutung. Auch hier spielen natürlich Handelsbeziehungen eine wesentliche Rolle, aber auch die Produktentwicklung wird zunehmend häufiger in kollaborativen Online-Projekten abgewickelt.
Zu weiteren wesentlichen Faktoren gehören hier auch Investitionen in den weiteren Ausbau der Telekommunikations-Infrastruktur und die Entwicklung neuer Dienstleistungsangebote durch den Staat. Deutschland ist dabei trotz der soliden Steigerung noch nicht einmal der stärkste Wachstumsmarkt. Laut der BCG wird sich der Wirtschaftsbeitrag des Internets in den G20-Staaten bis zum Jahr 2016 sogar auf einen Wert von 4,2 Billionen Dollar verdoppeln.
Allerdings kommt die Wirtschaftsleistung aus dem Netz nicht vollständig zu den in anderen Bereichen entstehenden Werten hinzu. Stattdessen gibt es in einigen Segmenten schlicht eine Verlagerung, so beispielsweise, wenn Einkäufer von Produkten vom klassischen Einzelhandel zu Online-Shops abwandern. Durch verschiedene digitale Produkte wie beispielsweise Smartphone-Apps entstehen aber auch gänzlich neue Märkte.
Aber nicht nur auf Seiten der Verbraucher nimmt die Nutzung des Internets weiter zu. Auch für Unternehmen hat es eine immer weiter steigende Bedeutung. Auch hier spielen natürlich Handelsbeziehungen eine wesentliche Rolle, aber auch die Produktentwicklung wird zunehmend häufiger in kollaborativen Online-Projekten abgewickelt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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