100 Milliarden, was nun? Apple antwortet (Update)
Heute will Apple die Lösung für ein Luxus-Problem bekannt geben: Das Unternehmen hat nämlich knapp 100 Milliarden auf der hohen Kante, eine Dividende hat es für Apple-Anteilseigner aber schon lange nicht mehr gegeben.
Apple hat bekannt gegeben, am heutigen Nachmittag eine Telefonkonferenz (14 Uhr mitteleuropäischer Zeit) abzuhalten, berichtet unter anderem das Technikblog 'The Verge'. In diesem Rahmen soll das "Ergebnis der Diskussionen um die Geldbestände" des Unternehmens bekannt gegeben werden. Was genau Apple vorhat, ist unklar, allerdings steht auch fest, dass diese telefonische Pressekonferenz keinerlei Technik bzw. entsprechende Bekanntmachungen zum Inhalt haben wird.
Bei der von Chief Executive Officer (CEO) Tim Cook und Chief Financial Officer (CFO) Peter Oppenheimer geführten Telefonkonferenz geht es also ausschließlich um jene 97,6 Milliarden, die das kalifornische Unternehmen derzeit als finanzielles Polster hat. Die große Frage lautet dabei: Dividende oder nicht? Eine Gewinnausschüttung an seine Aktionäre hat Apple nämlich seit den 1990ern nicht mehr ausgezahlt. Seither hat sich aber so einiges getan, damals kämpfte das Unternehmen ums Überleben, erst nach der Rückkehr von Firmen-Mitgründer Steve Jobs ging es wieder (steil) aufwärts.
Steve Jobs galt allerdings als entschiedener Gegner einer Dividende und ging sehr vorsichtig mit den Geldbeständen um. Investiert wurde es vor allem in Firmenankäufe und Deals, die die Versorgung mit Hardware gewährleisten sollten.
Analysten hatten zuletzt spekuliert, dass sich die Apple-Führungskräfte bei einem Meeting vergangene Woche entschieden hätten, eine jährliche Dividende in Höhe von zwei bis drei Prozent (zwischen 11,71 und 17,57 Dollar) auszuzahlen, berichtet 'Bloomberg'. Möglich sei aber auch eine vierteljährliche Ausschüttung von zwei Dollar pro Aktie, berichtet das US-Wirtschaftsmedium. Als weitere Option stehe auch ein Aktien-Rückkauf (Apple insgesamt: 930 Millionen Aktien) zur Debatte, so Bloomberg, das sei aber eher unwahrscheinlich, heißt es.
Der "Apple Conference Call" wird übrigens auf der 'QuickTime-Seite' als Live-Stream übertragen.
Update 14.25 Uhr: Tim Cook und Peter Oppenheimer haben gerade im Rahmen der telefonischen Pressekonferenz bekannt gegeben, dass man tatsächlich eine Dividende an seine Aktionäre zahlen wird. Und zwar gibt es pro Aktie 2,65 Dollar, diese Dividende soll im Laufe des vierten Apple-Geschäftsquartals ausgeschüttet werden, dieses beginnt am 1. Juli 2012.
Zudem gab Apple bekannt, dass das Unternehmen Aktien im Wert von zehn Milliarden Dollar zurückkaufen wird. Das Programm soll im ersten Geschäftsjahr 2013, das am 30. September 2012 beginnt, starten. Apple erwartet, dass Aktien-Rückkaufprogramm drei Jahre dauern wird. Insgesamt wird das kalifornische Unternehmen 45 Milliarden Dollar auf diese Art und Weise (Dividende und Rückkauf) ausgeben.
Bei der von Chief Executive Officer (CEO) Tim Cook und Chief Financial Officer (CFO) Peter Oppenheimer geführten Telefonkonferenz geht es also ausschließlich um jene 97,6 Milliarden, die das kalifornische Unternehmen derzeit als finanzielles Polster hat. Die große Frage lautet dabei: Dividende oder nicht? Eine Gewinnausschüttung an seine Aktionäre hat Apple nämlich seit den 1990ern nicht mehr ausgezahlt. Seither hat sich aber so einiges getan, damals kämpfte das Unternehmen ums Überleben, erst nach der Rückkehr von Firmen-Mitgründer Steve Jobs ging es wieder (steil) aufwärts.
Steve Jobs galt allerdings als entschiedener Gegner einer Dividende und ging sehr vorsichtig mit den Geldbeständen um. Investiert wurde es vor allem in Firmenankäufe und Deals, die die Versorgung mit Hardware gewährleisten sollten.
Analysten hatten zuletzt spekuliert, dass sich die Apple-Führungskräfte bei einem Meeting vergangene Woche entschieden hätten, eine jährliche Dividende in Höhe von zwei bis drei Prozent (zwischen 11,71 und 17,57 Dollar) auszuzahlen, berichtet 'Bloomberg'. Möglich sei aber auch eine vierteljährliche Ausschüttung von zwei Dollar pro Aktie, berichtet das US-Wirtschaftsmedium. Als weitere Option stehe auch ein Aktien-Rückkauf (Apple insgesamt: 930 Millionen Aktien) zur Debatte, so Bloomberg, das sei aber eher unwahrscheinlich, heißt es.
Der "Apple Conference Call" wird übrigens auf der 'QuickTime-Seite' als Live-Stream übertragen.
Update 14.25 Uhr: Tim Cook und Peter Oppenheimer haben gerade im Rahmen der telefonischen Pressekonferenz bekannt gegeben, dass man tatsächlich eine Dividende an seine Aktionäre zahlen wird. Und zwar gibt es pro Aktie 2,65 Dollar, diese Dividende soll im Laufe des vierten Apple-Geschäftsquartals ausgeschüttet werden, dieses beginnt am 1. Juli 2012.
Zudem gab Apple bekannt, dass das Unternehmen Aktien im Wert von zehn Milliarden Dollar zurückkaufen wird. Das Programm soll im ersten Geschäftsjahr 2013, das am 30. September 2012 beginnt, starten. Apple erwartet, dass Aktien-Rückkaufprogramm drei Jahre dauern wird. Insgesamt wird das kalifornische Unternehmen 45 Milliarden Dollar auf diese Art und Weise (Dividende und Rückkauf) ausgeben.
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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