'Mittelfingergate': Google+ löscht Blogger-Profilfoto
Der Mittelfinger des bekannten Bloggers MG Siegler, auch bekannt als Parislemon, sorgt derzeit für große Aufregung: Google hatte ungefragt sein Profilbild auf Google+ gelöscht, da dessen ausgestreckter Finger einen "anstößigen Inhalt" darstelle.
Das Schöne an Google? Man findet über die Suchmaschine im Prinzip alles: Anleitungen zum Ölwechseln, Hamsterzuchtvereine und Strickmuster, aber auch Bilder unterschiedlichster Sex-Praktiken, Links zu Copyright-Verstößen und sonstigen "anstößigen" Dingen.
Da ist es natürlich etwas merkwürdig, warum ausgerechnet ein ausgestreckter Mittelfinger in einem Profilfoto als "unangemessener" Inhalt angesehen wird. Genau das ist nämlich dem bekannten Blogger MG Siegler alias Parislemon passiert. Dessen Profilfoto auf Google+ zeigte bis vor kurzem den ehemaligen TechCrunch-Autor mit dieser mehr oder weniger eindeutigen Geste.
Das Bild des Anstoßes als 'entschärfte' Version
Daraufhin löschte Google das Foto ohne Ankündigung. Wie Siegler auf seinem 'Blog' berichtet, erklärte Alex Joseph, Policy Specialist bei Google+, die Angelegenheit damit, dass das Profilbild die erste Anlaufstation für Nutzer des sozialen Netzwerkes sei. Man würde deshalb die Profilfotos auf "erwachsene oder anstößige Inhalte" überprüfen.
MG Siegler schrieb sich seinen Unmut daraufhin von der Seele: Dabei kritisierte er nicht die Tatsache, dass Google das Bild als anstößig eingestuft hat, schließlich sei Google ein privates Unternehmen, das die Regeln auf seiner Seite nach Belieben vorgeben könne. Der US-Blogger bemängelte, dass Google keinen Kontakt gesucht hat, sondern quasi still und heimlich das Bild (gleich zwei Mal übrigens) entfernt hat.
Die Google-Aktion löste viel Kritik aus und erinnerte viele an die Klarnamen-Debatte der Anfangszeit von Google+. Damals musste der Suchmaschinenriese einen Rückzieher machen. Ein ähnlicher "Shit-Storm" droht auch jetzt: Unter anderem 'TechCrunch' rief Nutzer von Google+ auf ("Warum wir alle Google+ den Finger zeigen sollten"), Fotos mit ähnlichen Gesten hochzuladen. Das haben auch schon etliche gemacht und beweisen dabei durchaus Kreativität: Denn wer sagt, dass man sich beispielsweise nicht mit dem "bösen" Finger im Gesicht kratzen kann. Mal sehen, wie Google aus der Sache rauskommt…
Da ist es natürlich etwas merkwürdig, warum ausgerechnet ein ausgestreckter Mittelfinger in einem Profilfoto als "unangemessener" Inhalt angesehen wird. Genau das ist nämlich dem bekannten Blogger MG Siegler alias Parislemon passiert. Dessen Profilfoto auf Google+ zeigte bis vor kurzem den ehemaligen TechCrunch-Autor mit dieser mehr oder weniger eindeutigen Geste.
Das Bild des Anstoßes als 'entschärfte' Version
Daraufhin löschte Google das Foto ohne Ankündigung. Wie Siegler auf seinem 'Blog' berichtet, erklärte Alex Joseph, Policy Specialist bei Google+, die Angelegenheit damit, dass das Profilbild die erste Anlaufstation für Nutzer des sozialen Netzwerkes sei. Man würde deshalb die Profilfotos auf "erwachsene oder anstößige Inhalte" überprüfen.
MG Siegler schrieb sich seinen Unmut daraufhin von der Seele: Dabei kritisierte er nicht die Tatsache, dass Google das Bild als anstößig eingestuft hat, schließlich sei Google ein privates Unternehmen, das die Regeln auf seiner Seite nach Belieben vorgeben könne. Der US-Blogger bemängelte, dass Google keinen Kontakt gesucht hat, sondern quasi still und heimlich das Bild (gleich zwei Mal übrigens) entfernt hat.
Die Google-Aktion löste viel Kritik aus und erinnerte viele an die Klarnamen-Debatte der Anfangszeit von Google+. Damals musste der Suchmaschinenriese einen Rückzieher machen. Ein ähnlicher "Shit-Storm" droht auch jetzt: Unter anderem 'TechCrunch' rief Nutzer von Google+ auf ("Warum wir alle Google+ den Finger zeigen sollten"), Fotos mit ähnlichen Gesten hochzuladen. Das haben auch schon etliche gemacht und beweisen dabei durchaus Kreativität: Denn wer sagt, dass man sich beispielsweise nicht mit dem "bösen" Finger im Gesicht kratzen kann. Mal sehen, wie Google aus der Sache rauskommt…
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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