Google+-Profilnamen:
Keine sofortige Sperrung mehr
Der Suchmaschinenkonzern Google wird bei der Durchsetzung seiner Namens-Richtlinien für Accounts im neuen Social Network Google+ nicht mehr so rigide vorgehen, wie in den letzten Tagen. Zuletzt war eine Reihe von Accounts ohne Vorwarnung gesperrt worden.
In den Nutzungsrichtlinien für Google+ ist festgelegt, dass Anwender für ihr Profil einen gebräuchlichen Namen verwenden müssen. Dies wurde verschiedentlich fälschlicherweise als Klarnamen-Pflicht ausgelegt. Es geht allerdings darum, dass Nutzer einen Namen verwenden sollen, unter dem sie in ihrem sozialen Umfeld bekannt sind.
Das kann beispielsweise eine Kurzform des echten Namens sein. Wer unter einem Pseudonym bekannter ist, als unter seinem echten Namen - wie es beispielsweise bei verschiedenen Bloggern oder Künstlern der Fall sein kann - kann dieses auch bei Google+ verwenden.
Wie Saurabh Sharma, Produktmanager für Google+, ausführte, dient dies dem Zweck, dass sich Nutzer, die sich kennen, in dem Social Network leichter finden können. Verstießen Anwender bisher auf diese Vorgabe, konnte es passieren, dass das jeweilige Profil erst einmal gesperrt wurde. Bei Google wartete dann auf eine Rückmeldung des Users, um die Angelegenheit zu klären.
Dies sorgte bei vielen Nutzern des Dienstes allerdings für Verärgerung. "Wir hören zu und lernen", sagte Sharma. Deshalb habe man das Vorgehen nun geändert. Sollte nun auffallen, dass ein Profil gegen die Richtlinien verstößt, wird der fragliche User erst einmal informiert. Anschließend hat man vier Tage Zeit, die Angelegenheit mit dem Google+-Team zu klären - also entweder seinen Namen zu ändern oder darzulegen, dass die Bezeichnung im Profil auch in anderen Zusammenhängen durchaus gebräuchlich ist.
Sollte ein Nutzer sich allerdings überhaupt nicht auf die Regelung einlassen wollen, wird ihm empfohlen, das Social Network von sich aus zu verlassen. Wie Sharma ausführte, könne der Anwender dann all seine Daten aus seinem Profil herunterladen - auch wenn es bereits gesperrt ist. Hierfür bietet Google den Dienst Google Takeout an.
WinFuture bei Google+: plus.google.com
Das kann beispielsweise eine Kurzform des echten Namens sein. Wer unter einem Pseudonym bekannter ist, als unter seinem echten Namen - wie es beispielsweise bei verschiedenen Bloggern oder Künstlern der Fall sein kann - kann dieses auch bei Google+ verwenden.
Wie Saurabh Sharma, Produktmanager für Google+, ausführte, dient dies dem Zweck, dass sich Nutzer, die sich kennen, in dem Social Network leichter finden können. Verstießen Anwender bisher auf diese Vorgabe, konnte es passieren, dass das jeweilige Profil erst einmal gesperrt wurde. Bei Google wartete dann auf eine Rückmeldung des Users, um die Angelegenheit zu klären.
Dies sorgte bei vielen Nutzern des Dienstes allerdings für Verärgerung. "Wir hören zu und lernen", sagte Sharma. Deshalb habe man das Vorgehen nun geändert. Sollte nun auffallen, dass ein Profil gegen die Richtlinien verstößt, wird der fragliche User erst einmal informiert. Anschließend hat man vier Tage Zeit, die Angelegenheit mit dem Google+-Team zu klären - also entweder seinen Namen zu ändern oder darzulegen, dass die Bezeichnung im Profil auch in anderen Zusammenhängen durchaus gebräuchlich ist.
Sollte ein Nutzer sich allerdings überhaupt nicht auf die Regelung einlassen wollen, wird ihm empfohlen, das Social Network von sich aus zu verlassen. Wie Sharma ausführte, könne der Anwender dann all seine Daten aus seinem Profil herunterladen - auch wenn es bereits gesperrt ist. Hierfür bietet Google den Dienst Google Takeout an.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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