Netzagentur: Telekom-Konkurrenten werden stärker
Die Bundesnetzagentur zeigte sich mit der Entwicklung der deutschen Telekommunikationsbranche sehr zufrieden. Der Wettbewerb habe sich im Bereich der Telefonanschlüsse in den vergangenen Jahren weiter positiv entwickelt. Auch die Anschlusszahlen der TV-Kabelnetzbetreiber steigen weiterhin.
Wie aus dem heute veröffentlichten Tätigkeitsbericht hervorgeht, hat sich in den vergangenen zwei Jahren die Zahl der Anschlüsse hier auf mehr als 3,5 Millionen erhöht. Das entspricht einer Steigerung um über 50 Prozent. Aber auch die Konkurrenten der Deutschen Telekom legten im Festnetz weiter zu.
"Bei den Telefonanschlüssen hat sich der Anteil der Wettbewerber in den vergangenen vier Jahren auf 38 Prozent verdoppelt. Mittlerweile stellen die Wettbewerber mehr als 14 Millionen Anschlüsse zur Verfügung. Das Wachstum ist insbesondere auf so genannte All-IP-Anschlüsse zurückzuführen, bei denen auch die Sprachtelefonie über den Datenanschluss erfolgt", sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.
Erfreulich sei weiterhin, dass die Wettbewerber immer mehr in eigene Infrastrukturen investiert haben. Sie sind dadurch zunehmend unabhängiger von der Infrastruktur des ehemaligen Monopolunternehmens geworden. Der Anteil der eigenen Wertschöpfung der Telekom-Konkurrenten hat sich daher von 40 Prozent im Jahr 2000 auf nunmehr etwa 70 Prozent erhöht. "An dieser Entwicklung haben die TV-Kabelnetzbetreiber einen wesentlichen Anteil", betonte Kurth.
Generell hat sich allerdings das Wachstum bei der Zahl an Breitbandanschlüssen weiter abgeschwächt. Zur Jahresmitte 2011 wurden in Deutschland rund 26,7 Millionen Breitbandanschlüsse genutzt. Damit liegt die Penetrationsrate - bezogen auf alle Haushalte - nun bei etwa zwei Drittel. Dabei sind DSL-Anschlüsse nach wie vor die führende Technologie zur Realisierung breitbandiger Internetzugänge.
Die Verteilung der Marktanteile zwischen der Deutschen Telekom und ihren Wettbewerbern ist im Berichtszeitraum weitgehend stabil geblieben. Die Konkurrenten haben ihren Anteil von über 54 Prozent halten können.
"Bei den Telefonanschlüssen hat sich der Anteil der Wettbewerber in den vergangenen vier Jahren auf 38 Prozent verdoppelt. Mittlerweile stellen die Wettbewerber mehr als 14 Millionen Anschlüsse zur Verfügung. Das Wachstum ist insbesondere auf so genannte All-IP-Anschlüsse zurückzuführen, bei denen auch die Sprachtelefonie über den Datenanschluss erfolgt", sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur.
Erfreulich sei weiterhin, dass die Wettbewerber immer mehr in eigene Infrastrukturen investiert haben. Sie sind dadurch zunehmend unabhängiger von der Infrastruktur des ehemaligen Monopolunternehmens geworden. Der Anteil der eigenen Wertschöpfung der Telekom-Konkurrenten hat sich daher von 40 Prozent im Jahr 2000 auf nunmehr etwa 70 Prozent erhöht. "An dieser Entwicklung haben die TV-Kabelnetzbetreiber einen wesentlichen Anteil", betonte Kurth.
Generell hat sich allerdings das Wachstum bei der Zahl an Breitbandanschlüssen weiter abgeschwächt. Zur Jahresmitte 2011 wurden in Deutschland rund 26,7 Millionen Breitbandanschlüsse genutzt. Damit liegt die Penetrationsrate - bezogen auf alle Haushalte - nun bei etwa zwei Drittel. Dabei sind DSL-Anschlüsse nach wie vor die führende Technologie zur Realisierung breitbandiger Internetzugänge.
Die Verteilung der Marktanteile zwischen der Deutschen Telekom und ihren Wettbewerbern ist im Berichtszeitraum weitgehend stabil geblieben. Die Konkurrenten haben ihren Anteil von über 54 Prozent halten können.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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