Quantenphysiker baut echten Zufallsgenerator
Ben Sussman, ein Physiker aus Ottawa, hat einen echten Zufallsgenerator entwickelt. Dabei macht er sich die Eigenarten der Quantenmechanik zunutze. Das System soll es zukünftig ermöglichen, in kritischen Bereichen deutlich sicherere Verschlüsselungen einzusetzen.
Zufallszahlen zu erzeugen, stellt Informatiker schon lange vor große Probleme. Für gewöhnlich kommen dazu verschiedene Algorithmen zum Einsatz. Diese stellen allerdings nur - wenn auch kompliziert - nachvollziehbare Berechnungen an. Ist einem Angreifer sowohl der Verschlüsselungs-Mechanismus als auch der Algorithmus des Zufallszahlengenerators bekannt, kann er mit einigem Aufwand den Code knacken.
Aber auch andere scheinbar zufällige Ereignisse sind durchaus nachvollziehbar. Das einfachste Prinzip ist hier das Würfeln. Dieses taugt nur als Verfahren zur Ermittlung von Zufallszahlen, weil wir im Alltag die verschiedenen wirkenden Kräfte und die genaue Struktur des Würfels nicht genau genug erfassen können, um mit den normalen Bewegungsgesetzen im Kopf auszurechnen, welche Zahl letztlich oben liegt. Für den Anwendungsfall eines Spiels ist dies eben zufällig genug.
Geht es aber nun um Verschlüsselungen in Bereichen, in denen man damit rechnen muss, dass Angreifer sowohl ausreichend Zeit als auch Ressourcen zur Verfügung haben, um hinter einen scheinbaren Zufall zu kommen, stellen sich andere Ansprüche. Sussmans System soll diese erfüllen. Dafür nutzt er die Erkenntnis der modernen Physik, dass es im Quantenvakuum keine Ursache-Wirkung-Kausalität gibt, wie wir sie kennen, teilte der kanadische National Research Council, bei dem der Physiker tätig ist, mit.
In seinem System werden Laser-Impulse durch einen Diamanten geleitet. In dessen Inneren wirken Quantenfluktuationen auf den kurzen Lichtstrahl ein. "Das herauskommende Licht ist sehr speziell", so der Forscher. Die geringsten, nicht nachvollziehbaren Energieschwankungen werden ausgemessen und in eine Zufallszahl umgewandelt.
Ein weiterer Vorteil der Methode: Mit ihr können Zufallszahlen in sehr großer Menge generiert werden. Die einzelnen Laser-Impulse sind lediglich wenige Billionstel Sekunden lang. In kurzer Zeit können also sehr viele einzelne Impulse vermessen werden.
Aber auch andere scheinbar zufällige Ereignisse sind durchaus nachvollziehbar. Das einfachste Prinzip ist hier das Würfeln. Dieses taugt nur als Verfahren zur Ermittlung von Zufallszahlen, weil wir im Alltag die verschiedenen wirkenden Kräfte und die genaue Struktur des Würfels nicht genau genug erfassen können, um mit den normalen Bewegungsgesetzen im Kopf auszurechnen, welche Zahl letztlich oben liegt. Für den Anwendungsfall eines Spiels ist dies eben zufällig genug.
Geht es aber nun um Verschlüsselungen in Bereichen, in denen man damit rechnen muss, dass Angreifer sowohl ausreichend Zeit als auch Ressourcen zur Verfügung haben, um hinter einen scheinbaren Zufall zu kommen, stellen sich andere Ansprüche. Sussmans System soll diese erfüllen. Dafür nutzt er die Erkenntnis der modernen Physik, dass es im Quantenvakuum keine Ursache-Wirkung-Kausalität gibt, wie wir sie kennen, teilte der kanadische National Research Council, bei dem der Physiker tätig ist, mit.
In seinem System werden Laser-Impulse durch einen Diamanten geleitet. In dessen Inneren wirken Quantenfluktuationen auf den kurzen Lichtstrahl ein. "Das herauskommende Licht ist sehr speziell", so der Forscher. Die geringsten, nicht nachvollziehbaren Energieschwankungen werden ausgemessen und in eine Zufallszahl umgewandelt.
Ein weiterer Vorteil der Methode: Mit ihr können Zufallszahlen in sehr großer Menge generiert werden. Die einzelnen Laser-Impulse sind lediglich wenige Billionstel Sekunden lang. In kurzer Zeit können also sehr viele einzelne Impulse vermessen werden.
Thema:
Neue Videos zum Thema
- Super Bowl 2026: OpenAI lässt uns mit Codex Neues erschaffen
- Super Bowl 2026: Oakley Meta-Brillen halten epische Sportmomente fest
- Super Bowl 2026: Base44 zeigt, wie KI jeden zum Programmierer macht
- Super Bowl 2026: Chris Hemsworth denkt, dass Alexa+ ihn töten will
- Super Bowl 2026: Google richtet mit Gemini ein neues Zuhause ein
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Fallende Geburtenrate: Neue Studie gibt Apples iPhone die Schuld
- PlayStation bald ohne Discs: Händler kritisieren Sony-Schritt scharf
- Neue Xbox ohne Laufwerk: Microsoft will eure alten Spiele-Discs retten
- Forscher haben lebende Zellen von Grund auf künstlich konstruiert
- Über 81 Mio. Login-Versuche: Angreifer wollen Microsoft 365 knacken
- SpaceX soll KI-Gerät planen, Musk dementiert Smartphone-Alternative
- Apple will Speicherchips von sanktionierten China-Herstellern kaufen
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
CachyOS kommt mit Neuem :: schneller, performanter u. mehr Sicherheit
d-hubs - Gestern 13:51 Uhr -
Foren Software Software Allgemein Jcorp Nomad: ein Self Hoste
d-hubs - 27.06. 14:34 Uhr -
Erweiterung Post-it für Firefox oder Chrome
System - 25.06. 17:53 Uhr -
Home Assistant OS 18.0 ++ 2 Mio Haushalte schon dabei
d-hubs - 24.06. 10:54 Uhr -
oSC Nürnberg 25.27. Juni - das OpenSuse-Meeting
d-hubs - 20.06. 13:40 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen