YouTube steigt in Produktion eigener Serien ein
Bei der Vorbereitung seiner Themen-Kanäle verlässt sich die Video-Plattform YouTube nicht nur auf die Zulieferungen von Content-Partnern. Die Google-Tochter will in Eigenregie exklusive, professionelle Serien und Sendungen produzieren lassen, berichtete die US-Wirtschaftszeitung 'Wall Street Journal'.
Wie diese aus informierten Kreisen erfahren haben will, sollen über 100 Millionen Dollar für diesen Zweck locker gemacht werden. Die Gegenfinanzierung soll komplett aus der Werbung kommen, die später im Umfeld der Inhalte eingeblendet wird. Die speziellen Spartenkanäle sollen, so die Hoffnung des Unternehmens, deutlich höhere Werbeeinnahmen bringen, als herkömmliche Videos.
Bei der Arbeit an den eigenen Sendungen setzt YouTube aber weiterhin auf die Zusammenarbeit mit Partnern. So habe man dem Vernehmen nach unter anderem den Skateborder Tony Hawk für gemeinsame Produktionen gewinnen können. Aber auch Warner Bros. und ShineReveille, eine Tochter der News Corp. sind mit von der Partie.
Bei den neuen YouTube-Kanälen, die ab dem kommenden Jahr zur Verfügung stehen sollen, handelt es sich um direkte Konkurrenten der Sparten-Kanäle, wie sie von verschiedenen Medienhäusern aber auch Kabelnetzbetreibern angeboten werden. Beim Mutterkonzern Google betrachtet man diese als nächsten Schritt, YouTube zu einem hochprofitablen Unternehmen weiterzuentwickeln.
Die letzten Bestrebungen in diese Richtung hatten offenbar bereits ganz ordentliche Erfolge gebracht. So lag der Umsatz der Plattform im letzten Jahr bei rund 500 Millionen Dollar und schon in diesem Jahr soll die Marke von 1 Milliarde Dollar geknackt werden.
Diese Beträge zieht YouTube derzeit im Wesentlichen aus den Online-Etats der Werbetreibenden. Mit den Themen-Channels hofft man nun, auch das Werbebudget von 60 Milliarden Dollar, dass Unternehmen jährlich für Reklame-Spots im Fernsehen ausgeben, anknabbern zu können.
Bei der Arbeit an den eigenen Sendungen setzt YouTube aber weiterhin auf die Zusammenarbeit mit Partnern. So habe man dem Vernehmen nach unter anderem den Skateborder Tony Hawk für gemeinsame Produktionen gewinnen können. Aber auch Warner Bros. und ShineReveille, eine Tochter der News Corp. sind mit von der Partie.
Bei den neuen YouTube-Kanälen, die ab dem kommenden Jahr zur Verfügung stehen sollen, handelt es sich um direkte Konkurrenten der Sparten-Kanäle, wie sie von verschiedenen Medienhäusern aber auch Kabelnetzbetreibern angeboten werden. Beim Mutterkonzern Google betrachtet man diese als nächsten Schritt, YouTube zu einem hochprofitablen Unternehmen weiterzuentwickeln.
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