E-Plus betreibt Basisstation ohne Stromanschluss
Der Mobilfunkbetreiber E-Plus hat den Betrieb einer Basisstation, die ohne Anschluss an das Stromnetz auskommt, erfolgreich getestet. Seit April ist das autarke System ohne Probleme im Einsatz, teilte das Unternehmen mit. Nun soll das Pilotprojekt im größeren Maßstab fortgesetzt werden.
Der Mobilfunkmast im westfälischen Versmold wird mit einem Energiemix aus Photovoltaik, Windkraft und Brennstoffzelle versorgt. Die verbaute Technik lieferte Nokia Siemens Networks (NSN). Das Bundesverkehrsministeriums steigt jetzt in das Projekt ein und will mit Beihilfen zur Finanzierung die umweltfreundliche Stromversorgung von Sendemasten vorantreiben.
"Diese Funkbasisstation ist ein eindrucksvolles Beispiel für die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie - nicht nur im Verkehrsbereich", sagte Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). "Dank der Nutzung erneuerbarer Energien kann diese Zukunftstechnologie einen erheblichen Beitrag dazu leisten, unsere Klimaziele zu erreichen und CO2-Emissionen dauerhaft zu senken."
Das BMVBS fördert das Projekt mit rund 2,3 Millionen Euro aus dem Nationalen Innovationsprogramm für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP), dessen Gesamtetat bei 500 Millionen Euro liegt. E-Plus wird im Rahmen dessen weitere Standorte im gesamten Bundesgebiet erschließen, um geographische als auch meteorologische Einflüsse in der Praxis zu testen. Den Aufbau noch mindestens einer autarken Technikeinheit plant das Mobilfunkunternehmen für dieses Jahr.
Dank des umweltfreundlichen Standortbetriebs und der Fernwartung fallen für den Betrieb der Sendemasten keine CO2-Emissionen an. Die Technologie soll dem Unternehmen dabei helfen, sein Ziel, bis zum Jahr 2012 die Energieeffizienz um 5 Prozent und bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent zu steigern, zu erreichen.
"Diese Funkbasisstation ist ein eindrucksvolles Beispiel für die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie - nicht nur im Verkehrsbereich", sagte Rainer Bomba, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). "Dank der Nutzung erneuerbarer Energien kann diese Zukunftstechnologie einen erheblichen Beitrag dazu leisten, unsere Klimaziele zu erreichen und CO2-Emissionen dauerhaft zu senken."
Das BMVBS fördert das Projekt mit rund 2,3 Millionen Euro aus dem Nationalen Innovationsprogramm für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP), dessen Gesamtetat bei 500 Millionen Euro liegt. E-Plus wird im Rahmen dessen weitere Standorte im gesamten Bundesgebiet erschließen, um geographische als auch meteorologische Einflüsse in der Praxis zu testen. Den Aufbau noch mindestens einer autarken Technikeinheit plant das Mobilfunkunternehmen für dieses Jahr.
Dank des umweltfreundlichen Standortbetriebs und der Fernwartung fallen für den Betrieb der Sendemasten keine CO2-Emissionen an. Die Technologie soll dem Unternehmen dabei helfen, sein Ziel, bis zum Jahr 2012 die Energieeffizienz um 5 Prozent und bis zum Jahr 2020 um 20 Prozent zu steigern, zu erreichen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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