Autos: Massive Aufrüstung mit Elektronik-Gadgets

Autofahrer rüsten ihre Fahrzeuge massiv mit mehr oder weniger sinnvollen elektronischen Assistenten auf. Etwa jeder dritte Bundesbürger hält inzwischen Radarfallenwarner, Stauwarner und Einparkhilfen für eine wichtige oder sogar sehr wichtige Zusatzfunktion. Immerhin jeder Fünfte sagt das auch über Schlaglochanzeiger. "Hightech-Anwendungen werden zum festen Bestandteil von Fahrzeugen. Was vor einigen Jahren noch als Schnickschnack empfunden wurde, kann heute kaufentscheidend sein", erklärte BITKOM-Präsidiumsmitglied Heinz-Paul Bonn.

Nennenswerte Unterschiede zwischen Altersgruppen und Geschlechtern gibt es nur in zwei Punkten: Insbesondere Ältere können sich für Einparkhilfen begeistern. Fast vier von zehn Personen aus der Altersgruppe der über 50-Jährigen finden eine solche Hilfestellung im Auto wichtig bis sehr wichtig.

Deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen ergibt die Frage nach der Bedeutung des Radarwarners, was sich offenbar aus der subjektiven Einschätzung der eigenen Fahrweise ableitet. 42 Prozent der Männer, aber nur 24 Prozent der Frauen stufen ihn als wichtig oder sehr wichtig ein.

Technische Assistenten, die vor Staus, Radarfallen oder Schlaglöchern gibt es nicht nur als fest integrierte Funktion im Auto, sondern in größerer Zahl inzwischen auch als App für das Smartphone. Einparkhilfen dagegen sind nur als im Fahrzeug eingebaute Anwendungen verfügbar.
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