Entwickler arbeiten lieber mit Mac OS X als mit Linux
Eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens Evans Data widerlegt die Annahme, dass Software-Entwickler besonders gern Linux als Betriebssystem einsetzen. Allerdings ist es unter diesen trotzdem weiter verbreitet als im gesamten Computer-Markt.
Während Linux allgemein auf einen Marktanteil von etwas unter 1 Prozent kommt, verwenden immerhin 5,6 Prozent der Programmierer in Nordamerika das freie Betriebssystem. Der Anteil von Mac OS X liegt unter diesen mit 7,9 Prozent allerdings klar höher. Wie insgesamt dominiert aber auch in diesem Segment Windows mit rund 80 Prozent. Die übrigen Anteile entfallen vor allem auf verschiedene Unix-Distributionen.
Allerdings entspricht die Wahl des Betriebssystems, das für die Entwicklung genutzt wird, nicht unbedingt dem Ziel-System, auf dem der Quellcode später einmal als Programm laufen soll. Der Anteil von Programmierern, die Software für die Linux-Plattform schreiben, ist etwa doppelt so hoch, wie der von Mac OS X-Entwicklern.
Dies erklärt sich unter anderem damit, dass viele Entwickler lieber auf einem Mac arbeiten, während sie beispielsweise Software für Server entwickeln, auf denen Linux eingesetzt wird. Da Mac OS X einen Unix-Unterbau hat, können sie hier auf viele vergleichbare System-Tools zurückgreifen, während ihnen vielleicht die angenehmere GUI zur Verfügung steht.
Die befragten Entwickler gaben darüber hinaus an, dass sie sich sicher sind, in den kommenden Jahren verstärkt Software für mobile Geräte und Cloud-Umgebungen zu entwickeln. 49 Prozent haben bereits vor, Anwendungen für Smartphones zu schreiben, 42 Prozent wollen auch Tablet-Systeme unterstützen.
Allerdings entspricht die Wahl des Betriebssystems, das für die Entwicklung genutzt wird, nicht unbedingt dem Ziel-System, auf dem der Quellcode später einmal als Programm laufen soll. Der Anteil von Programmierern, die Software für die Linux-Plattform schreiben, ist etwa doppelt so hoch, wie der von Mac OS X-Entwicklern.
Dies erklärt sich unter anderem damit, dass viele Entwickler lieber auf einem Mac arbeiten, während sie beispielsweise Software für Server entwickeln, auf denen Linux eingesetzt wird. Da Mac OS X einen Unix-Unterbau hat, können sie hier auf viele vergleichbare System-Tools zurückgreifen, während ihnen vielleicht die angenehmere GUI zur Verfügung steht.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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