Mehr IT-Angriffe aus China auf deutsche Ministerien

Die IT-Systeme deutscher Ministerien sollen immer häufiger zu Angriffszielen werden. Deren Ursprünge liegen häufig in China. Das berichtet das Boulevard-Blatt 'Bild' unter Berufung auf den neuen Jahresbericht des Verfassungsschutzes, der der Redaktion bereits vorliege. 2.108 Online-Angriffe auf Bundesbehörden wurden demnach im vergangenen Jahr verzeichnet. Das sind rund 600 mehr als im vorhergehenden Jahr, hieß es. "Den meisten auf Bundesbehörden und die deutsche Wirtschaft abzielenden Angriffen kann anhand ihrer Merkmale ein Ursprung in China zugeordnet werden", zitiert das Blatt den Bericht.

Im Visier sollen vor allem Minister, Staatssekretäre und hochrangige Angestellte von staatlichen Einrichtungen stehen, die sich in ihren Sachbereichen intensiv mit China befassen. Aufgrund identischer Merkmale geht man beim Verfassungsschutz von einer "nachrichtendienstlichen Steuerung" der Attacken aus.

In den letzten Jahren kam es immer wieder zu Vorwürfen gegenüber der chinesischen Regierung, diese würde in Verbindung mit Spionage-Angriffen auf IT-Systeme in anderen Staaten stehen. Allerdings wies diese eine Beteiligung stets zurück. Sie verweist darauf, dass es sich um Einzeltäter handeln könnte, oder um ausländische Hacker, die über gekaperte Rechner in China agieren. Internet, Netzwerk, Kabel, Ethernet Internet, Netzwerk, Kabel, Ethernet KalasMannen / Flickr
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