Sicherheitsmängel in vielen Amazon-Cloud-Apps
Angreifer hätten hier teilweise Webservices oder virtuelle Infrastrukturen manipulieren oder übernehmen können. Ursache ist der fahrlässige Umgang von Amazon-Kunden mit AMIs, so die Forscher. Zur Prüfung solcher Maschinen haben die CASED-Wissenschaftler einen Schwachstellenscanner entwickelt, der kostenlos heruntergeladen werden kann.
Dank steigender Popularität, einfacher Benutzbarkeit und großen Preisvorteilen bieten immer mehr Firmen und private Nutzer Dienste in der Cloud an. Während Experten die Sicherheitsaspekte der zugrundeliegenden Cloud-Infrastruktur bereits ausgiebig diskutieren, werden die Fehler beim Aufbau solcher Dienste häufig noch stark unterschätzt.
Die Forscher des Fraunhofer SIT in Darmstadt und des System Security Labs der TU Darmstadt untersuchten Dienste, die von Kunden des Cloud-Anbieters Amazon Web Services (AWS) veröffentlicht wurden. Obwohl AWS auf ihren Webseiten ausführliche Sicherheitsempfehlungen geben, fanden die Forscher in mindestens einem Drittel der Fälle fehlerhafte Konfigurationen und sicherheitskritische Daten wie Passwörter, kryptographische Schlüssel und Zertifikate.
Mit diesen Informationen können Angreifer etwa kriminelle virtuelle Infrastrukturen betreiben, Webdienste manipulieren oder Sicherheitsmechanismen wie Secure Shell (SSH) aushebeln. "Das Problem liegt klar auf Kundenseite und nicht bei den Amazon Web Services. Wir gehen davon aus, dass auch Kunden anderer Cloud-Anbieter sich und andere durch ihre Unwissenheit und Nachlässigkeit gefährden", sagte Ahmad-Reza Sadeghi vom CASED. In Abstimmung mit dem Sicherheitsteam von Amazon Web Services wurden die betroffenen Kunden informiert.
Dank steigender Popularität, einfacher Benutzbarkeit und großen Preisvorteilen bieten immer mehr Firmen und private Nutzer Dienste in der Cloud an. Während Experten die Sicherheitsaspekte der zugrundeliegenden Cloud-Infrastruktur bereits ausgiebig diskutieren, werden die Fehler beim Aufbau solcher Dienste häufig noch stark unterschätzt.
Die Forscher des Fraunhofer SIT in Darmstadt und des System Security Labs der TU Darmstadt untersuchten Dienste, die von Kunden des Cloud-Anbieters Amazon Web Services (AWS) veröffentlicht wurden. Obwohl AWS auf ihren Webseiten ausführliche Sicherheitsempfehlungen geben, fanden die Forscher in mindestens einem Drittel der Fälle fehlerhafte Konfigurationen und sicherheitskritische Daten wie Passwörter, kryptographische Schlüssel und Zertifikate.
Mit diesen Informationen können Angreifer etwa kriminelle virtuelle Infrastrukturen betreiben, Webdienste manipulieren oder Sicherheitsmechanismen wie Secure Shell (SSH) aushebeln. "Das Problem liegt klar auf Kundenseite und nicht bei den Amazon Web Services. Wir gehen davon aus, dass auch Kunden anderer Cloud-Anbieter sich und andere durch ihre Unwissenheit und Nachlässigkeit gefährden", sagte Ahmad-Reza Sadeghi vom CASED. In Abstimmung mit dem Sicherheitsteam von Amazon Web Services wurden die betroffenen Kunden informiert.
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