Medigus präsentiert weltweit kleinste Videokamera
Hinter dem Objektiv der Kamera sitzt ein CMOS-Sensor mit einer Größe von 0,66 x 0,66 Millimetern. Dieser stellt Aufnahmen in einer 45K-Auflösung, was etwa 220 x 220 Pixeln entspricht, zur Verfügung. Das Einsatzgebiet der Kamera liegt in medizinischen Anwendungen.
Kamera (unten) im Vergleich zu Münze und Stift
Hier werden solch kleine Kameras beispielsweise für die minimal-invasive Chirurgie eingesetzt, bei der der Arzt durch kleinste Öffnungen in der Haut direkt zu den zu behandelnden Organen vordringt. Durch die Verkleinerung des Gerätes gegenüber dem Vorgängermodell soll es möglich werden, hierbei auch Regionen im Körper zu erreichen, die bisher nur schwer auf diese Art behandelt werden konnten.
Bei der Entwicklung mussten die Ingenieure des Unternehmens darauf achten, ausschließlich mit Materialien zu arbeiten, die keine Abwehrreaktionen des Körpers auslösen. Medigus wird die Kamera jetzt in die Endoskope aus eigener Produktion einbauen. Aber auch an andere Hersteller soll die Kamera vermarktet werden. Erste Muster gehen in den kommenden Wochen an Firmen in Japan und den USA, hieß es.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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