Intel: Thunderbolt-Entwickler-Tools kommen bald
Offiziell wurde die unter dem Namen Light Peak entwickelte Schnittstelle am 24. Februar zeitgleich mit den neuen MacBook Pro-Modellen auf den Markt gebracht. Die Apple-Rechner sind bisher die einzigen Computer, die Thunderbolt einsetzen. Beide Unternehmen hatten bei der Entwicklung zusammengearbeitet.
Thunderbolt soll zukünftig als einheitliche Schnittstelle für eine Vielzahl von externen Geräten dienen. Die erste Version bietet dabei eine Bandbreite von 10 Gigabit pro Sekunde in beide Richtungen. Über die Verbindung werden verschiedene Protokolle geleitet, wie beispielsweise DisplayPort für den Anschluss von Monitoren und PCIexpress für die Datenübertragung.
Neben Apple sind bisher einige Hersteller von externen Geräten mit im Boot, darunter LaCie und Western Digital, die Thunderbolt für externe Speichersysteme einsetzen. Auch Canon will zukünftig auf die Schnittstelle setzen und einige kleinere Anbieter werden in diesen Tagen erste Produkte auf der NAB-Messe in Las Vegas demonstrieren.
Allerdings reicht dies noch lange nicht, um der Technologie breit zum Durchbruch zu verhelfen. Mit den Entwickler-Kits will Intel ihren Einsatz daher deutlich leichter ermöglichen, als es bisher anhand der reinen Spezifikationen der Fall ist. Das soll auch Unternehmen wie Sony und HP dazu bewegen, Thunderpolt-Ports zu verbauen. Die Konzerne hatten bisher zwar Interesse geäußert, aber noch keine praktischen Schritte unternommen.
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