Marvell kündigt IDE für verschiedene Handys an
Die Software trägt den Namen Kinoma und kam durch die Übernahme eines gleichnamigen Startups in den Besitz des Unternehmens. Sie wurde anschließend auf die Zusammenarbeit mit den Chip-Architekturen von Marvell optimiert, die auf ARM-Architekturen basieren.
Das Unternehmen verspricht Entwicklern, dass Anwendungen, die mit Kinoma entwickelt wurden, auch auf langsamerer Hardware vergleichsweise performant läuft, weil eben eine direkte Verbindung zu den verschiedenen Komponenten im Gerät hergestellt wird.
Marvell stellt die Plattform unter einer Open Source-Lizenz zur Verfügung. Außerdem werden zwei SDKs angeboten. Eines davon richtet sich an Software-Entwickler und soll bei einer Anpassung von Applikationen an Marvell-Hardware helfen. Das zweite ist für Hardware-Hersteller bestimmt, die ihre Geräte mit Kinoma-Support ausstatten wollen.
Marvell bietet mit Kinoma Play bereits eine erste Anwendung an, die auf der Plattform aufsetzt. Dabei handelt es sich um ein Tool, indem verschiedene Multimedia-Funktionen und Zugänge zu Social Networking-Plattformen und dem Web zusammengefasst wurden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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