Grünes Licht für 'Super-WLAN' auf TV-Frequenzen
Die einstimmige Entscheidung der FCC macht den Weg für die Nutzung der so genannten "White Spaces" frei, bei denen es sich um Bänder zwischen den von TV-Sendern genutzten Frequenzen handelt. Im Spektrum zwischen 300 und 400 Megahertz werden so neue mobile Breitbandanwendungen möglich.
Durch die niedrigen Frequenzen können die Funkwellen in diesem Bereich erheblich größere Distanzen überwinden und Hindernisse besser durchdringen als es beim derzeit üblichen WLAN im 2,4-GHz- oder 5-GHz-Bereich möglich ist. Bei Tests von Microsoft konnte der gesamte 200 Hektar umfassende Campus des Unternehmens in Redmond mit nur zwei Transmittern abgedeckt werden.
Microsoft und Google begrüßten die positive Entscheidung der FCC jeweils ausdrücklich. Sie biete die Grundlage für die Entwicklung innovativer neuer Technologien, die letztlich dafür sorgen können, dass mehr Menschen mobile Breitbandverbindungen nutzen können, so die einhellige Meinung.
Die FCC hatte eigentlich schon vor zwei Jahren entschieden, die White Space-Bänder für Funknetze freizugeben. TV-Sender und die Hersteller von drahtlosen Mikrofonen hatten jedoch wegen möglicher Interferenzen Bedenken angemeldet.
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