China schließt Anbieter von Hacker-Trainingskursen
Die Polizei in der zentralchinesischen Provinz Hubei nahm nach Angaben der Nachrichtenagentur 'Xinhua' drei Personen fest, die die Firma namens "Black Hawk Safety Net" betrieben haben sollen. Über ein gleichnamiges Portal wurden zusätzlich "Hacker-Tools" und Trojaner gegen Geld angeboten, heißt es.
Insgesamt 12.000 zahlende Kunden nutzten die Dienste des Portals. Weitere 170.000 Anwender hatten sich angemeldet, um Zugriff auf ein kostenloses Paket von Hacking-Tools und ähnlicher Software zu erhalten. Außerdem konnten die Nutzer Kurse belegen.
Nach Angaben der chinesischen Behörden wurden rund 250.000 US-Dollar beschlagnahmt. Außerdem konfiszierte die Polizei neun Web-Server, fünf Computer und ein Auto, als das Hauptquartier von Black Hawk Safety Net durchsucht wurde. Die Aktion fand allerdings bereits im November 2009 statt.
Die Ermittlungen wurden eingeleitet, nachdem drei "Absolventen" der Kurse des Unternehmens im Jahr 2007 Denial-Of-Service-Attacken auf andere Einrichtungen in der Region um die Stadt Macheng in Hubei durchgeführt hatten.
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