Deutschland: Immer weniger neue IT-Firmen
Unter den gegebenen Rahmenbedingungen werde der Abwärtstrend anhalten, hieß es. Dabei sei mit einem Rückgang bis 2030 um 10 Prozent, bis 2050 um 20 Prozent zu rechnen. "Die Regierung hat die Bedeutung von Start-ups im Hochtechnologiebereich erkannt und im Koalitionsvertrag festgeschrieben. Es gilt jetzt, zügig konkrete Maßnahmen in Angriff zu nehmen, die das Gründen in Deutschland wieder attraktiver machen", sagte Achim Berg, Chef von Microsoft Deutschland.
Von der Bundesregierung forderte er, die im Koalitionsvertrag festgehaltenen Maßnahmen zur Förderung von jungen IT-Unternehmen schnell umzusetzen. Seiner Ansicht nach sollten junge Technologieunternehmen in den ersten zehn Jahren von Steuern und Sozialabgaben befreit sowie Investitionen in Forschung und Entwicklung gefördert werden.
Zu revidieren sei nach dem Bericht die verbreitete Meinung, neue IT-Firmen würden vor allem von jungen Universitätsabgängern gegründet. Das Gegenteil ist der Fall. Aktuell sind weniger als 25 Prozent der Gründer im Hochtechnologiebereich jünger als 32 Jahre, so der Bericht.
Während das Durchschnittsalter der High-Tech-Gründer 1995 noch bei 37,2 Jahren lag, ist es bis zum Jahr 2008 bereits auf 40,8 Jahre gestiegen.
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Christian Kahle
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