Schädling zielt auf Zugangsdaten von Skype ab
Vorrangig soll sich der Trojaner über manipulierte Internetseiten verbreiten. Die zugehörigen Links zu diesen Seiten scheint der Schadcode auch an die Kontakte der betroffenen Nutzer über die Instant-Messaging-Funktion zu verschicken.
Überdies werden auch Daten aus der Kontaktliste und dem Profil, wie beispielsweise Telefonnummern, gesammelt, heißt es vom Sicherheitsdienstleister Trend Micro.
In den Grundzügen zeichnet sich hierbei eine gewisse Ähnlichkeit des Trojaners zu den Koobface-Varianten ab. Laut Jonathan Leopando von Trend Micro gehört der Schädling allerdings nicht zu dieser Malware-Familie.
Trotzdem wäre es in den Augen von Leopando keine großartige Überraschung, wenn die Autoren von Koobface nun auch eine Version des Schädlings entwickelt hätten, die es vorrangig auf die Nutzerdaten von Skype abgesehen hat.
Verschiedene Sicherheitsunternehmen stellten einen drastischen Anstieg der Koobface-Modifikationen fest. Inzwischen soll es über 1000 Varianten des Schädlings geben.
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