EU leitet Kartellverfahren gegen Röhrenhersteller ein

Recht, Politik & EU Die EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes hat ein Kartellverfahren gegen verschiedene Hersteller von Kathodenstrahlröhren für Computer-Monitore und Fernseher eingeleitet. Es bestehe der Verdacht auf illegale Preisabsprachen, teilte die EU-Kommission heute mit. Dies könnte letztlich bedeuten, dass die Hersteller insgeheim ein Abkommen trafen, den Preisverfall in dem Bereich künstlich zu bremsen. Kunden hätten dann wohl über Jahre zu viel für ihre Geräte gezahlt.

Einer Reihe von Unternehmen wurde durch die EU-Kommission bereits Schreiben mit verschiedenen Beanstandungen und Fragen zugesandt. Allerdings wurde noch nicht konkret mitgeteilt, welche Firmen unter Verdacht stehen. Der niederländische Konzern Philips bestätige aber zumindest, von der EU-Kommission kontaktiert worden zu sein.

Wie die EU weiter ausführte, habe man bereits im Jahr 2007 erste Untersuchungen in dem Fall aufgenommen. Parallel wurden auch Kartellbehörden in asiatischen Ländern aktiv. Im Zuge dessen soll es in den letzten Jahren auch schon Durchsuchungen bei Panasonic und einer Tochter von Matsushita/Panasonic gegeben haben, durch die Beweise gesichert werden sollten.
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!