Bericht: Apple und EU im Kartellstreit vor Einigung
So heißt es, dass Apple bis spätestens Donnerstag dieser Woche Schritte ankündigen wird, um den Streit über den Online-Musikdienst iTunes zu beenden. Zum jetzigen Zeitpunkt wollen jedoch weder Apple, noch die EU-Kommission die Berichte über eine zeitnahe Beilegung des Streits kommentieren.
Der Grund für die Auseinandersetzung zwischen der EU-Kommission und Apple sind die immer noch geltenden nationalen Beschränkungen im iTunes Store von Apple. So bemängelt die EU, dass die Kunden nur im iTunes Store ihres Heimatlandes Musik herunterladen können. Damit verbunden sind auch unterschiedliche Kosten für die Lieder.
Während beispielsweise Nutzer aus Deutschland und Frankreich 99 Cent pro Lied zahlen, müssen Kunden aus Großbritannien 79 Pence zahlen, was etwa 1,06 Euro pro Lied entspricht. Apple selbst wies bereits im April 2007 die Vorwürfe der EU-Kommission zurück und erklärte, dass die Plattenfirmen für die nationalen Beschränkungen verantwortlich seien.
Apple selbst habe eigenen Angaben zufolge von Beginn an einen einheitlichen iTunes Store für alle europäischen Länder vorgesehen. Ein solcher paneuropäischer Musikladen sei jedoch wegen unterschiedlicher Urheberrechte bei den Plattenlabeln auf Ablehnung gestoßen.
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