uTP soll BitTorrent Provider-freundlicher machen
Aber auch den Nutzern bietet es Vorteile. Die Zeiten, in denen BitTorrent durchaus schon einmal den heimischen Internet-Zugang blockiert, sollen mit uTP der Vergangenheit angehören. Das Protokoll überwacht nämlich automatisch den Zustand der Verbindungen zu anderen Teilnehmern, berichtet 'TorrentFreak'.
Treten an irgendeiner Stelle Engpässe auf, wird die Übertragungsgeschwindigkeit etwas reduziert. Das soll insbesondere Verhindern, dass die Datenströme der BitTorrent-Netze andere Anwendungen behindern. Mit der Implementation von uTP wollen die Entwickler insbesondere eine Entwicklung bei den Providern hinfällig machen, BitTorrent in ihren Netzen gezielt auszubremsen, um den Traffic unter Kontrolle zu halten.
Während uTP so bereits selbstständig dafür sorgt, dass durch BitTorrent keine Engpässe bei den Providern auftreten, gilt gleiches natürlich auch für den Internet-Anschluss des Nutzers. Insbesondere Anwender mit ADSL-Anbindungen werden von dem neuen Protokoll profitieren.
Bei ihnen kann es vor allem schnell vorkommen, dass BitTorrent die Upload-Bandbrite weitgehend ausschöpft. Dies führt dazu, dass auch die Download-Geschwindigkeit rapide abnimmt. Bei uTP-Verbindungen wäre das dann nicht mehr der Fall, so dass Downloads trotz der automatisch reduzierten Bandbreite letztlich schneller ankommen und die Nutzung anderer Internet-Dienste ebenfalls ohne Geschwindigkeitseinbußen möglich ist.
uTP ist bereits in der Beta von uTorrent 2 enthalten und wird dort getestet. Bisher habe man noch keine Probleme feststellen können, hieß es. Auch der originale BitTorrent-Client soll mit dem Protokoll ausgestattet werden.
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