BitTorrent-Streaming: Bram Cohen schaltet sich ein
In dem Bereich wird bereits von einigen Programmierern gearbeitet und es gibt bereits verschiedene Erfolge. Zu den bekanntesten praktischen Anwendungen dürfte der TV-Streaming-Dienst Zattoo gehören, der allerdings nicht komplett auf P2P-Basis arbeitet.
Ein weiteres bekanntes Forschungsprojekt ist Tribler, das Streaming über das BitTorrent-Protokoll ermöglicht und vollständig auf P2P setzt. Dieses bildet beispielsweise die Grundlage für das von der Europäischen Union initiierte Projekt P2P-Next an der Universität Delft.
Cohen zeigt sich mit den bisherigen Ansätzen von Tribler aber nicht zufrieden und will es besser machen. "Triblers Live-Streaming-Benchmarks sind ein Witz", erklärte er auf Twitter. Dabei spielte er vor allem auf die noch relativ lange Start-Phase an, in der die ersten Daten gepuffert werden müssen.
Wie bei herkömmlichen BitTorrent-Übertragungen werden dabei einzelne Datenpakete übertragen. Um ein Streaming zu ermöglichen, müssen allerdings die vorderen Teile der Datei zuerst ankommen. Cohen setzte sich nun zum Ziel, dass der Puffer-Vorgang binnen weniger als fünf Sekunden so weit fortgeschritten ist, dass die Wiedergabe starten kann.
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