Verkauf von Pirate Bay an die GGF in der Sackgasse

Wirtschaft & Firmen Der Verkauf des BitTorrent-Trackers "The Pirate Bay" an das Unternehmen Global Gaming Factory (GGF) wird wohl doch nicht stattfinden. Das geht aus einer aktuellen Stellungnahme der GGF hervor. Die GGF befindet sich im massiven finanziellen Schwierigkeiten. Zuletzt hat der schwedische Staat im Zuge eines Verfahrens, dass von einem ehemaligen Geschäftspartner angestrengt wurde, das Vermögen des Unternehmens einfrieren lassen, bis dieses seine Schulden zurückzahlen kann.

"Zum aktuellen Zeitpunkt kann GGF nicht erkennen, wie die Akquisition vollzogen werden soll - unabhängig vom Ausgang des Verfahrens", teilte das Unternehmen mit. Der Übernahmeprozess liege aktuell wegen des Insolvenzverfahrens auf Eis und trotz verschiedener Versuche, die Situation zu klären, verblieben Unsicherheiten.

Selbst wenn es doch noch einen Weg geben sollte, die Akquisition über die Bühne zu bringen, dürften die weiteren Pläne der GGF wohl kaum finanzierbar sein. Immerhin wollte man Pirate Bay weitgehend umgestalten und zu einem legalen Filesharing-System machen, von dem Lizenzgebühren an die Rechteinhaber abgeführt werden.
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