Nvidia: 'Ohne uns wäre der PC für Spiele gestorben'

Spiele Geht es nach Nvidia, geht ohne das hauseigene Entwickler-Team in der Welt der PC-Spiele gar nichts. Man geht sogar so weit zu behaupten, dass der Markt für PC-Gaming ohne Nvidia schon längst nicht mehr bestehen würde. Der Grafikkartenhersteller reagierte damit auf Kritik des Konkurrenten AMD bzw. von dessen Grafikabteilung ATI, berichtet 'Bit-Tech'. Hintergrund ist, dass ATI bereits mehrfach öffentlich bemängelt hat, wie Nvidia angeblich versucht, die Spielehersteller durch die Bereitstellung von Hilfeleistungungen im Rahmen des "The Way It's Meant To Be Played"-Programms zu seinen Gunsten zu beeinflussen.

Nach Angaben von Ashu Rege, dem Chef von Nvidias Team für Entwicklungstechnologien, tragen die hauseigenen Entwickler entscheidend zum Fortbestehen des PC-Spielemarktes bei. Die Spielehersteller würden sonst seiner Auffassung nach immer mehr auf Konsolentitel setzen, da dies einfach mehr Geld einbringt.

Würde Nvidia den Herstellern nicht helfen, ihre Spiele für PCs anzubieten und zu verbessern, wären die meisten Titel laut Rege nur noch direkte Portierungen von der Xbox 360 oder der PlayStation 3, ohne irgendwelche Unterscheidungsmerkmale. Hinzu kommt, dass die meisten Gelegenheitsspieler nun einmal Konsolen nutzen, was letztlich zum Ende des PC-Spielemarkts führen könnte.

Nvidia selbst lasse sich die Unterstützungsleistungen für die Spielehersteller noch nicht einmal bezahlen, hob Rege hervor. Das alleinige Ziel sei es, PC-Spiele besser zu machen, was letztlich natürlich auch Nvidia als Grafikkartenhersteller zu gute komme. Man geht davon aus, dass Nvidia jedes Jahr 50 bis 100 Millionen US-Dollar in das Developer Tech Team steckt.

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