Schweinegrippe: Dubiose Info-Hotline gesperrt
Aus der veröffentlichten Pressemitteilung geht hervor, dass die Betrüger angegeben haben, vom Europäischen Zentralinstitut für Seuchenbekämpfung zu sein. Um an die angeblich persönlichen Informationen zu gelangen, sei ein Rückruf auf eine 0900-Hotline notwendig, hieß es. Auf die Angabe der Kosten wurde jedoch verzichtet.
Aufmerksam wurden die Betroffenen ursprünglich auf die Hotline durch einen entgangenen Anruf auf ihrem Festnetzanschluss oder dem Mobiltelefon. Bei Rückruf der angezeigten Berliner-Nummer wurde sodann eine Bandansage abgespielt und die besagte 0900-Hotline erwähnt.
In den Augen von Matthias Kurth, dem Präsidenten der Bundesnetzagentur, wurde auf besonders unverfrorene Weise versucht, ein Geschäft zu machen. Ferner sollen die unseriösen Geschäftemacher probiert haben, die Ängste der Verbraucher zu den eigenen Gunsten zu nutzen. Inzwischen ist die teure Rufnummer nicht mehr erreichbar. Wegen Gefahr im Verzug hat die Bundesnetzagentur dies ohne Anhörung durchgesetzt.
Unter der Rufnummer 0900 1000184 gab es natürlich keinerlei persönliche Informationen zur Schweinegrippe. Nur einige allgemeine Aussagen zur Krankheit bekamen die Anrufer zu hören.
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