SMS-Toiletten von Datenschützern kritisiert

Telefonie In den öffentlichen Toiletten der schwedischen Stadt Malmö muss vor der Benutzung ein entsprechender Code über eine verschickte SMS-Kurznachricht gekauft werden. Erste Datenschützer haben nun ihre Bedenken geäußert. Die schwedischen Datenschützer fordern mehr Informationen über diesen Dienst. Unter anderem sei es interessant, wie lange die Telefonnummern gespeichert werden und wer auf diese Daten Zugriff erhält. Gestellt wurden diese Fragen an die zuständige Stadtverwaltung.

Aufgestellt wurden die mit SMS-Schlössern ausgestatteten öffentlichen Toiletten im Volkspark von Malmö in erster Linie, um Vandalen anhand der angegebenen Mobilfunknummer aufspüren zu können.

Allerdings soll es auch schon zu diversen Problemen mit den Systemen gekommen sein, berichtet Futurezone. Weil ausländischen Handys nicht mit dem schwedischen Gebührensystem funktioniert haben, konnten beispielsweise Touristen die Anlagen nicht nutzen.
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