Windows 7: Intel stellt Pläne für neue Laptops vor
Bei den Netbooks hält mit der neuen Plattform "Pine Trail" im Oktober wohl die größte Veränderung Einzug. Diese bringt mit den dazugehörigen neuen Intel Atom-CPUs mit dem Codenamen "Pineview" erstmals Prozessoren mit sich, bei denen der GMA500-Grafikkern auf der gleichen Platine sitzt.
Der Hersteller verspricht laut 'Cnet', dass man dadurch längere Akkulaufzeiten bei gleichzeitig steigender Leistung bieten kann. Dadurch will Intel nach Angaben von Mooly Eden, Chef der Mobil-Sparte des Halbleiterriesen, die Entwicklung noch kompakterer Geräte ermöglichen.
Oberhalb der Netbooks will Intel mit den so genannten "Ultra-Thin" Laptops eine neue Kategorie von Subnotebooks einführen, die sich dem Namen nach durch besonders dünne Bauformen auszeichnen sollen. Gerade diese Geräte sollen ein Zugpferd für Windows 7 werden, wobei man auf ein attraktives Design setzt.
Man könne nicht einfach nur ein Keyboard und einen Bildschirm verkaufen, so Edens Auffassung des idealen Designs eines Ultra-Thin Laptops. Man müsse stattdessen etwas bieten, das die Kunden wirklich wollen. Dabei müsse man über gute CPUs und gute Leistung hinaus gehen, um letztlich etwas zu schaffen, bei dem auch der normale Durchschnittskunde denkt "ich will das".
Um dieses Ziel zu erreichen, will Intel die neuen Geräte so dünn wie möglich machen. Dabei setzt das Unternehmen auf die so genannte Laminar Air Flow-Kühlung, bei der ungebremste parallele Lüftströme die Außenhaut der Geräte kühl halten sollen. Erst dadurch seien die neuen Laptops angenehm zu nutzen, da ihre Oberfläche trotz der extrem flachen Bauweise nicht sonderlich warm wird.
Zusätzlich sollen neue Lüfter für einen schnelleren Transport der Hitze aus den Gehäusen sorgen. Man stecke derzeit viel Arbeit in die Entwicklung neuer Lüfter, so Eden. Diese sollen bei möglichst geringer Lärmentwicklung möglichst viel Luft bewegen können.
Am oberen Ende der Preis- und Leistungsskala sieht Intel sich mit den neuen Core i7 Mobil-Prozessoren gut positioniert. Deren Rechenkerne können sich bei Bedarf leistungsorientiert zu-/abschalten und übertakten, um so bei hohen Anforderungen maximale Leistung zu bieten, aber gleichzeitig auch möglichst wenig Energie zu verbrauchen.
Was die Ausrichtung der verschiedenen Kategorien nach Bildschirmgrößen angeht, so sieht Intel bei Netbooks die Grenze weiterhin bei 10 Zoll. Ultra-Thin Laptops wird es hingegen meist mit 13,3-Zoll-Display geben. Eden geht aber davon aus, dass die Hersteller derartige Geräte auch mit Display-Diagonalen von 11,6 oder bis zu 15,6 Zoll anbieten werden. Wie üblich ist den High-End-Geräten nach oben keine Grenze gesetzt, was die Displaygröße angeht.
Intels Pläne decken sich mit der Ankündigung Microsofts, bei Windows 7 enger mit den Laptop-Herstellern zusammen zu arbeiten. Gemeinsam will man Produkte schaffen, die den Kunden die beste Basis für das neue Betriebssystem bieten sollen. Letztlich will man so die Abwanderung der Kunden zum Konkurrenten Apple verhindern.
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