Windows 7: Kein Schub für schwächelnden PC-Markt

Windows 7 Nach Auffassung der Analysten des Beratungsunternehmens Gartner wird Windows 7 zunächst nur geringe Auswirkungen auf die Verkäufe von neuen PCs haben. Gartner rechnet trotz des schon jetzt großen Interesses an dem Vista-Nachfolger mit einem Rückgang der Verkäufe um rund 6 Prozent. Die Analysten korrigierten jetzt ihre ursprünglich mit 11,9 Prozent Rückgang angesetzte Prognose. Es sind ihren Angaben zwar Anzeichen für eine Erholung des Marktes zu sehen, noch soll die Wirtschaftskrise aber lange nicht überwunden sein. Für das Jahr 2009 erwartet Gartner den Verkauf von insgesamt 274 Millionen neuen Computern.

Vor allem die Beliebtheit von Netbooks und Mini-Notebooks federt den Rückgang der Verkaufszahlen laut Gartner etwas ab. Doch auch die derzeit sehr gefragten kleinen und günstigen Laptops müssen unter der Krise leiden. Ihre Verkäufe gingen im ersten Quartal 2009 nach Angaben der Marktbeobachter zurück.

Für die Zeit nach der Markteinführung von Windows 7 am 22. Oktober rechnen die Analysten von Gartner nicht mit großen Auswirkungen auf die typischen saisonalen Trends im PC-Markt. Schon jetzt gebe es eine positive Stimmung rund um den Vista-Nachfolger, doch diese werde wohl nur wenig Bedeutung für die Entwicklung des Marktes haben.

Sollte Microsoft nicht anlässlich der Markteinführung eine groß angelegte Marketing-Kampagne starten, würden die Kunden das neue Betriebssystem wohl lediglich im Zuge des Kaufes neuer Hardware adaptieren, so die Einschätzung von Gartner. Firmenkunden werden sich mit einem Umstieg ohnehin noch für rund ein Jahr zurück halten, um ihre Anwendungen ausführlich zu testen, hieß es weiter.

WinFuture Special: Windows 7
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