Google-Mentor Motwani wurde tot aufgefunden

Personen aus der Wirtschaft Rajeev Motwani, ein Professor der Stanford University, wurde kürzlich tot in seinem Pool aufgefunden. Er soll aus bisher unbekannten Gründen aber offenbar ohne Fremdeinwirkung ertrunken sein. Motwani wurde als Mentor des Google-Mitbegründers Sergey Brin bekannt. Als nichtoffizieller Berater begleitete er außerdem die ersten Jahre des Aufbaus des Suchmaschinenbetreibers um die Jahrtausendwende. Auch PayPal und verschiedenen andere Startups aus dem Silicon Valley stand er beratend zur Seite.

Hier brachte er zahlreiche Erkenntnisse aus seiner wissenschaftlichen Arbeit ein. Seine Forschung konzentrierte sich auf Themen wie Data-Mining, die Indizierung des Webs sowie die Sicherheit und den Schutz der Privatsphäre bei Datenbanken.

Motwani habe eine große Rolle in der Ausbildung und beruflichen Entwicklung von Brin gespielt, schreibt dieser in einem Weblog-Beitrag zum Tod des Wissenschaftlers. Aber nicht nur das. "Egal was in meinem Leben oder meinem Job gerade passierte - ich konnte jederzeit für eine interessante Unterhaltung und ein freundliches Lächeln in seinem Büro vorbeischauen", so der Google-Mitbegründer.

Nicht nur bei dem Suchmaschinenbetreiber löste sein Tod Bestürzung aus. Viele, die im Silicon Valley aktiv sind, meldeten sich mit persönlichen Nachrufen voller Dankbarkeit zu Wort. Motwani wurde 47 Jahre alt. Er hinterlässt seine Frau und zwei Töchter.
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