Neue Vorwürfe im Telekom-Spitzelskandal erhoben
Bereits im Herbst 2005 sollen demnach Klaus Zumwinkel, der frühere Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Telekom sowie der ehemalige Chef des Unternehmens, Kai-Uwe Ricke, über die Speicherung und Auswertung von Verbindungsdaten von Mobilfunkanschlüssen informiert worden sein.
Wie das Blatt schreibt, hat sich mittlerweile auch der Rechtsanwalt Michael Hoffmann-Becking zu Wort gemeldet, der die Telekom im Jahr 2005 juristisch beraten hat. Hoffmann-Becking erklärte, dass das Unternehmen ein Aufsichtsratsmitglied überführen wollte, Daten an die Presse herausgegeben zu haben. Dabei sollen auch Verbindungsdaten ausgewertet worden sein.
Schwere Vorwürfe werden auch gegenüber der Lufthansa erhoben. Wie aus der Ermittlungsakte offenbar hervorgeht, soll die Telekom vor neun Jahren Verbindungsdaten an die Fluggesellschaft herausgegeben haben. Damit sollte anscheinend der Kontakt zwischen einem Aufsichtsratsmitglied und einem Journalisten bewiesen werden.
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