PlayStation-Nutzung als Auslöser von Hautkrankheit

Sony Konsolen Konsolenfans müssen offenbar damit rechnen, dass ein zu intensiver Kontakt mit dem Controller ihrer PlayStation zu einer von Schweizer Wissenschaftlern entdeckten Hautkrankheit führen kann, die sich durch schmerzhafte Blasen an den Händen äußert. Die "PlayStation palmar hidradentitis" genannte Krankheit kann schmerzende Wunden auftreten lassen, wie sie nach großer physischer Aktivität an den Sohlen von Kinderfüßen erscheinen können, meldet die Nachrichtenagentur 'Reuters'. Das ständige Umfassen und Drücken des Controllers mit den Händen verursache eine leichte aber dauerhafte Überanspruchung der Handflächen.

Ein Sprecher von Sony wies darauf hin, dass bei der Studie aus der Schweiz nur ein einziger Patient untersucht wurde und man bereits hunderte Millionen PlayStation-Konsolen verkauft habe. Wie bei vielen anderen Freizeitbeschäftigungen könne auch die Nutzung der PlayStation ohne die Beachtung der im Handbuch vermerkten Hinweise zu Problemen führen, sagte er weiter.

Man wolle die Ergebnisse der Studie nicht kleinreden und werde sie nun näher unter die Lupe nehmen. Dennoch handele es sich um die erste Beschwerde dieser Art. Die Studie beschreibt den Fall einer 12-Jährigen, die wegen schmerzhafter Wunden an den Händen im Krankenhaus behandelt werden musste. Innerhalb von 10 Tagen, in den das Mädchen auf ihre Konsole verzichten musste, waren die Wunden wieder verheilt.

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