Bericht: NAND-Flash-Speicher wird wieder teurer
Der aktuelle Preisanstieg ist auf ein verändertes Kaufverhalten der Hersteller entsprechender Geräte zurückzuführen. Vor allem Apple soll umfangreiche Bestellungen aufgegeben haben. NAND-Flashes dieser Größe werden vor allem in USB-Sticks, Speicherkarten sowie MP3-Playern verbaut.
Allein im letzten Jahr fielen die Preise für NAND-Flash um 68 Prozent. Im Dezember zogen Hynix und Toshiba die Notbremse und drosselten die Produktion in einigen Werken. Bei Toshiba soll dies nicht ganz freiwillig passiert sein. Angeblich gab es Probleme bei der Migration auf eine neue Memory-Architektur.
Aktuelle Zahlen von 'DRAM-Exchange' zeigen, dass der Umsatz der sechs größten Lieferanten für NAND-Flashes im letzten Jahr um 14,6 Prozent auf 11,42 Milliarden US-Dollar sank. Samsung dominiert den Markt weiterhin mit einem Anteil von über 40 Prozent. Es folgen Toshiba (25 Prozent), Hynix (15 Prozent), Micron (8 Prozent) sowie Intel (6 Prozent).
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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